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Schlagwort-Archiv Gewalt

Trinkfestspiele in Werder

Immer wenn das Baumblütenfest in Werder startet, herrscht in Berlin und Brandenburg der Ausnahmezustand. Polizisten aus aller Herren Länder werden herangeschafft, das Sicherheitspersonal wird im öffentlichem Nahverkehr aufgestockt und Berater werden postiert. Zugverbindungen werden eingerichtet bzw. umgeleitet und man bekommt in alter DB Manier, den Viehtransportstatus auf den Linien RE1 und RB22 aufgedrückt.

Der öffentliche Nahverkehr und dessen Drogen

Seit meinem Umstieg vom Auto auf das Fahrrad und die öffentlichen Verkehrsmittel, habe ich auch mehr Berührungspunkte mit Drogenabhängigen. Sie lungern an Bahnhöfen und anderen öffentlichen Plätzen herum, frieren, hungern, betteln, pöbeln und randalieren.

Dabei rutscht mir eine Droge, immer wieder in den Fokus. Von den mir bekannten Drogen, ist Alkohol einer der finstersten erlaubten Begleiter. Ein Zellgift welches, in meinen Augen, wie zwei andere Drogen, für Zerfall, Selbstzerstörung und Gleichgültigkeit steht, Heroin und Crystal Meth. Zugegeben, der Aufbau einer Abhängigkeit von Alkohol ist ein schleichender Prozess. Das Resultat, ist dennoch eindeutig.

Missbrauch, missbraucht und Missbrauchte

Jahr für Jahr, kommt mindestens eine Geschichte an das Tageslicht, in dem das Thema Missbrauch die Hauptrolle übernimmt. In Parteien, in Betreuungseinrichtungen, auf der Strasse und in Familien, überall kann einem das Thema begegnen. Jeder hat eine Meinung dazu, aber kaum jemand macht sich Gedanken, was das für die Betroffenen bedeutet.

Die ständigen Fragen der Betroffenen, welche sie das ganze Leben begleiten, werden niemals zufriedenstellend beleuchtet und können demzufolge niemals ohne Zweifel beantwortet werden. Diese Fragen nagen an den Betroffenen und nur wenige nehmen Hilfe in Anspruch.

Eigene Ängste verstehen

Die Akzeptanz für den Radikalismus ist schon lange in unserer Mitte angekommen. Wenn ich mich mit Menschen über dieses Thema austausche, sticht eines ganz besonders hervor. Sie haben Angst! Je ländlicher bzw. je weniger man mit Einwanderern zu tun hat, desto feindlicher ist man diesen Personen gegenüber eingestellt. Man ist auch nicht mehr in der Lage, zu verstehen warum Personen fliehen. Nein stattdessen belagert man noch die Einflugschneisen und sorgt so schon mal für eine Willkommenskultur der Superlative.

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