Über mich

Moin Moin liebe/r Leser/in,

schön das Du dich hierher verirrt hast. Wie Du sehr wahrscheinlich schon erkannt hast, ist mein Name Daniel Jörg Schuppelius und ich bin der Betreiber dieses bunten Knetblocks. Im nachfolgenden Text, versuche ich mal einen kleinen Einblick über die Funktion dieses Blog zu geben und was mich so antreibt. Wenn Du eher meinen Werdegang begutachten möchtest, dann schau mal hier vorbei.

Also fange ich mal an, etwas von mir zu erzählen. Ich war ehrenamtlich beim Jugendrotkreuz tätig und habe Musik und Theater gespielt. Kampfsport wie Judo und Karate gehörten auch zu meinen Interessen. Den größten Teil meiner Jungend habe ich Berlin – Neukölln verbracht. “Soziale” Kontaktaufnahmen führten, in dieser Wohngegend, so manches mal zu Konflikten und die wurden damals häufig mit Gewalt gelöst. Verhielt man sich wie ein potentielles Opfer oder hielt sich in Brennpunkten auf, war die Wahrscheinlichkeit sehr hoch mal eben in einen Hinterhof gezehrt und dort vermöbelt zu werden. Entweder man lernte sich zu verteidigen oder man hatte schnelle Beine. Wer keine dieser Fähigkeiten hatte, musste seine Umgebung kennen und einige Umwege auf sich nehmen, um in Ruhe am Zielort anzukommen. Man passte sich halt an seine Umwelt an, eine blöde Bemerkung hatte damals ausgereicht und ich bin eskaliert. Die Lunte musste auch relativ kurz sein, denn schließlich sollte jeder begreifen, dass ich kein Opfer war. Aus dieser Zeit habe ich vermutlich auch meinen Gesichtsausdruck beibehalten. 😉 Kannte man mich nicht, hielt man wohl lieber Abstand. Erst in der Oberschule lernte ich so langsam, dass es immer andere Wege gibt und endgültig begriffen habe ich es nach meiner Zeit bei der Bundeswehr. Kurz gesagt, wer sich und seine Aggressionen nicht im Griff hat bekommt immer Probleme, denn zu einem Konflikt gehören immer zwei Parteien. Auch heute Interpretieren einige Personen meinen Gesichtsausdruck wohl als “gewaltbereit” bzw. “beängstigend”. Zumindest werde ich das ein oder andere mal darauf angesprochen und ich bin jedes mal verwundert, was ich wohl für eine Wirkung auf meine Umwelt habe. Andererseits habe ich mir mal sagen lassen, Berliner schauen immer grimmig aus.

Heutzutage bin ich in den Augen Anderer wohl eher ein Nerd oder Eigenbrötler, denn ich liebe Technik. Ich persönlich würde mich als Inselbegabten und Klugscheißer bezeichnen, der sich immer weniger ernst nimmt. Schon während meiner Schulzeit, bevorzugte ich eher die Anwesenheit von Technik, als die von Menschen. Soll nicht heißen, dass ich nicht mit Menschen umgehen kann, aber es kostet halt mehr Kraft, die ich lieber für “wichtigere” Dinge aufwende. Wie sich das für einen Klugscheißer so gehört, existieren zu vielen Themen eigene Meinungen und gebe sie auch zum Besten, wenn ich die Gelegenheit dazu bekomme. Zu Zeiten meiner meiner Testphase, der sozialen Medien, habe ich oft daneben gelangt. Ich habe mich sozusagen der Schreibkultur, welche in den sozialen Medien dargeboten wurde, angepasst. Folglich bemerkte ich erst wie toxische und aggressiv meine Ausdrucksweise war, als ich nicht mehr Teil dieses Systems war. Natürlich ist mir diese Eigenart erst bewusst geworden, als ich nicht mehr in diesen Netzwerken aktiv war.

Das schizophrene Netzwerk

Ich empfand es als äußerst bemerkenswert und verstörend, denn unter analogen Bedingungen bin ich eher introvertiert und diplomatisch. Somit würde ich mich eher als offensichtlich harmoniebedürftig beschreiben der eher Kröten schluckt, als in offene Konflikte einzusteigen. Normalerweise beobachte, analysiere und bewerte ich im Stillen und kritisiere niemanden, der nicht in der Lage ist, sich selbst zu beobachten. Je lauter und eindringlicher mein Gegenüber, desto stiller werde ich. Ich persönlich empfinde solche Personen eher als unhöflich und selbstverliebt. Folglich entsprechen diese Typen nicht meiner Zielgruppe und ich meide sie. Es hat eine kleine Weile gedauert, bis ich begriffen hatte, dass ich innerhalb der sozialen Medien genau zu diesem Personenkreis gehörte, welchen ich so verabscheue. Gerechtfertigt habe ich mein damaliges Verhalten mit meinem übermäßig vorhandenen Gerechtigkeitssinn. Es lebt sich immer sehr einfach mit der eigenen Lüge! Mein Vater sagte mal, jeder hat so seine Lebenslüge. Damals hab ich nicht verstanden was der Satz bedeutet und auch heute gibt er mir noch viel Interpretationsraum. Jedoch bin ich, wenn es von Nöten ist, auch wandlungsfähig und arrangiere mich mit vielen Situationen. Soll heißen, ich kann auch mal einen Schritt nach hinten gehen und mich selbst beobachten bzw. belächeln, wenn ich mal wieder im geistigen Abseits verweile. Nur wer sich anpassen bzw. betrachten kann, wird die angebotene Situation akzeptieren. Nichts ist für die Ewigkeit und schon gar nicht das geglaubte Wissen!

Vermutlich habe ich deshalb das Schreiben eines Blogs für mich entdeckt. Hier kann ich etwas freier Argumentieren und mir die Zeit nehmen, ein Thema ausreichend zu beleuchten. Mich Interessieren viele Dinge und ich bemühe mich, möglichst offen zu bleiben, für die Dinge die mir das Leben so bietet. Manchmal mit mehr Erfolg und manchmal auch mit etwas weniger Erfolg. Zum anderen nutze ich diesen Blog, um mich mit meinen eigenen Unzulänglichkeiten zu konfrontieren. Jeder schreibt seine eigene Geschichte immer etwas um! Manche Sachen vergessen wir einfach und andere werden bei jeder Erzählung immer etwas abgewandelt und somit zur neuen Realität. Mit diesem Blog kann ich feststellen wie sich stark mein Selbstbild von den vergangenen Texten entfernt hat.

Ich bin Zuhause in der Informationstechnologie und liebe komplexe Netzwerksysteme. Wahrscheinlich liebe ich es deshalb die Natur zu beobachten, denn sie ist das größte Netzwerk, dass ich versuchen kann zu erfassen. Ich fahre gerne Rad, mache gerne Fotos und erkunde somit meine Umwelt. Im Grunde genommen, hast Du jetzt erstmal einen groben Überblick und im nachfolgenden Text, gehe ich mal auf ein paar Details ein.

Havelradweg zwischen Werder/Havel und Brandenburg an der Havel

Was findest Du auf meinem Blog?

Du findest hier meine persönlichen Erfahrungen und Meinungen, welche mich bewegen, beschäftigen oder von mir schmerzhaft erlernt wurden. Des Weiteren wollte ich “immer” schon mal einen Blog schreiben bzw. eine Webseite betreiben welche sich durch persönliche Inhalte und Sichtweisen definiert. Wie oben beschreiben, ist es mir wichtig mich selbst zu studieren und festzustellen was mich als Teilnehmer dieses Wunders auszeichnet bzw. ausmacht. Von daher ist es mir nicht so wichtig, was andere darüber denken. Natürlich ist mir ein Austausch von Sichtweisen und Ideen äußerst wichtig. Es ist die Art und Weise mit der dir manche Personen gegenübertreten.

Zum anderen wächst man, aus meiner Sicht, an seinen Aufgaben und hiermit probiere ich wohin mich die begonnene Reise führt. Mittlerweile schreibe ich recht gerne Texte, man muss sich informieren, hier lesen und dort schauen und man lernt noch was dabei. Zum anderen sind die Möglichkeiten bei Facebook und Twitter, für mich nicht ausreichend gewesen. Auch kollidiere ich mit der Kultur, auf diesen Plattformen. Mangelnde Transparenz und ein verachtender Ton sind Hauptmerkmale dieser Plattformen. Aufgrund dieser Merkmale, ist für mich ist die Versuchsreihe soziale Medien gescheitert. Folglich habe ich mich größtenteils aus diesen Bereich zurückgezogen. Deshalb findest Du in der Regel auch keine, von mir geposteten, Beträge auf Facebook, Twitter und Co.. Aus meiner Sicht sind es Hassplattformen, die nichts mehr mit der Realität zu tun haben. Und mal ehrlich, außer wilde Verschwörungstheorien, Hetzer, Werbung und oberflächliche Bekanntmachungen, ist in diesen Netzwerken nichts zu finden, was für unsere Umwelt einen tieferen Sinn hat. Wie die Lemminge laufen die Massen einigen wenigen Produzenten hinterher und hinterfragen keine Sekunde, was da gerade vor ihren Augen abläuft. Natürlich habe ich noch einen Draht zu diesen Netzwerken, aber dieser wird nur von Personen bedient, deren Interesse auch dort gelagert ist.

Produkte und Tests

Unterwegs mit Freunden

Manchmal wirst Du hier auch Produkte sehen, mit denen ich bestimmte Erfahrungen gemacht habe oder sie einfach nur getestet habe. Wenn ich also über bestimmte Produkte rede, entspricht das immer meiner eigenen Meinung. Stolperst Du also Produktkritiken, hat mich das kritisierte Produkt im höchsten Maße erfreut oder zu tiefst verärgert. Klar bewerbe ich damit auch Produkte. Im Vordergrund dieser Texte, steht aber meine gemachte Erfahrung und nicht der Wille eines Unternehmens. Schließlich habe ich in der Regel viel Zeit investiert, um ein Produkt als Lösung für ein gestellte/s Anforderung/Problem zu betrachten. Sollte ein Unternehmen mich mit Artikeln, für einen Test, versorgen wird dieser entsprechend gekennzeichnet, um meinem persönlichen Anspruch auf Transparenz gerecht zu werden. Primär gehe ich aber nicht davon aus, dass ich irgendwann mal ein Muster bekomme. Dafür bin ich auf den sozialen Medien zu unterrepräsentiert, und es geht halt nun mal, bei Werbung, um Reichweite. Versteht es lieber als Hobby, alles andere geht weit an dem vorbei was ich für diesen Blog geplant habe.

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Daniel Jörg SchuppeliusBetreiber

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