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Über mich

Über mich

Moin Moin liebe/r Leser/in,

schön das Du dich hierher verirrt hast. Wie Du sehr wahrscheinlich schon erkannt hast, ist mein Name Daniel Jörg Schuppelius und ich bin der Betreiber dieses bunten Knetblocks. Im nachfolgenden Text, versuche ich mal einen kleinen Einblick über die Funktion dieses Blog zu geben und was mich so antreibt. Wenn Du eher meinen Werdegang begutachten möchtest, dann schau mal hier vorbei.

Ich war ehrenamtlich beim Jugendrotkreuz tätig, habe Musik und Theater gespielt. Kampfsport wie Judo und Karate gehörten auch zu meinen Interessen. Den größten Teil meiner Jungend habe ich Berlin – Neukölln verbracht. „Soziale“ Kontaktaufnahmen führten, in dieser Wohngegend, so manches mal zu Konflikten und die wurden damals häufig mit Gewalt gelöst. Verhielt man sich wie ein potentielles Opfer oder hielt sich in Brennpunkten auf, war die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, mal eben in einen Hinterhof gezehrt und dort vermöbelt zu werden. Entweder man lernte sich zu verteidigen oder man hatte schnelle Beine. Wer keine dieser Fähigkeiten hatte, musste seine Umgebung kennen und einige Umwege auf sich nehmen, um in Ruhe am Zielort anzukommen. Man passte sich halt an seine Umwelt an, demzufolge reichte eine blöde Bemerkung damals aus und ich bin eskaliert. Aus dieser Zeit habe ich vermutlich auch meinen „sympathischen“ Gesichtsausdruck beibehalten. 😉 Erst in der Oberschule lernte ich so langsam, dass es auch andere Wege gibt. Endgültig begriffen hatte ich es nach meiner Zeit bei der Bundeswehr. Teilweise mit extremsten Beispielen. Einige von meinen Kameraden wurden beispielsweise unehrenhaft entlassen, weil sie sich nicht im Griff hatten. Ging man mit seinen Kameraden feiern, war die Wahrscheinlichkeit groß, in Konflikte involviert zu werden. Traf dann falsche Männlichkeit auf jung, dumm und am Drogenkonsum gescheitert, musste des Öfteren die Staatsgewalt den Streit beenden und den ein oder anderen Soldaten in die Ausnüchterungszelle stecken. Kurz gesagt, wer sich und seine Aggressionen nicht im Griff hatte bekam immer Probleme, denn zu einem Konflikt gehören immer zwei Parteien. Folglich ging man mit seinen Kameraden auch nicht mehr „Saufen“, weil immer irgendein Spezialist am ausklinken war. Zu meiner Verwunderung interpretieren einige Personen meinen Gesichtsausdruck wohl noch heute als „gewaltbereit“ bzw. „beängstigend“. Zumindest werde ich das ein oder andere mal darauf angesprochen und ich bin jedes mal erstaunt, was ich wohl für eine Wirkung auf meine Umwelt habe. Andererseits habe ich mir mal sagen lassen, Berliner schauen immer grimmig aus.

Heutzutage bin ich in den Augen Anderer wohl eher ein Nerd oder Eigenbrötler, denn ich liebe Technik. Ich persönlich würde mich eher als Inselbegabten oder Klugscheißer bezeichnen, der sich immer weniger ernst nimmt. Schon während meiner Schulzeit, bevorzugte ich eher die Anwesenheit von Technik, als die von Menschen. Soll nicht heißen, dass ich nicht mit Menschen umgehen kann, aber es kostet halt mehr Kraft, die ich lieber für „wichtigere“ Dinge aufwende. Wie sich das für einen Klugscheißer so gehört, existieren zu vielen Themen eigene Meinungen und gebe sie auch zum Besten, wenn ich die Gelegenheit dazu bekomme.

Soziale Medien

Zu Zeiten meiner Testphase, der sozialen Medien, habe ich oft daneben gelangt. Ich habe mich sozusagen der Schreibkultur, welche in den sozialen Medien dargeboten wurde, angepasst. Folglich bemerkte ich erst wie toxische und aggressiv meine Ausdrucksweise war, als ich nicht mehr Teil dieses „Systems“ war. Natürlich ist mir diese Eigenart erst bewusst geworden, als ich nicht mehr in diesen Netzwerken aktiv war und ich mir etwas mehr Zeit für meine Äußerungen nehmen konnte. Auch musste ich lernen, wie ich Informationen zu bewerten habe und wann ich eher vorsichtig sein sollte. Ich persönlich betrachte es als äußerst wahrscheinlich, dass mich der Großteil meiner damaligen Onlinekontakte noch heute als geistige Null wahrnimmt oder so in Erinnerung hat. Vermutlich auch zu Recht! Besser gesagt, ich klassifiziere mein damaliges Ich, als geistige Null… Ich meine, wer postet seine Sicht auf die Welt und lässt sich nicht von den „Big Five“ oder irgendeinem fragwürdigen Sponsor dafür bezahlen?! 😉

Natürlich hatte ich auch Zustimmung für meine Meinungen und Dokumentationen geerntet, welche ich auf Facebook und in meinen Gruppen verteilt hatte. Jedoch hatte ich es nicht geschafft die eignen Gruppen sauber zu halten. Schlussendlich wollte ich eine Umgebung schaffen, in der man halt über alle Themen entsprechend nachdenken konnte. Allerdings rutschten diese Gruppen, mit jedem Jahr, mehr und mehr in die alternative Wahrheit ab. Der Höhepunkt meines geistigen Tieffluges begann, als ich dann selbst in diese Sparte abrutschte und mit meiner Überheblichkeit groß Punktete. Ich hielt mich sozusagen für belesen, weil ich mich schließlich mit diesen „Themen“ auseinander gesetzt hatte. Das ich nicht den hellsten Kerzen auf der Torte folgte, auch wenn es Doktoren und „ausgewiesene Spezialisten“ waren, musste ich halt auch erstmal lernen. Viel wichtiger war für mich die Erkenntnis, dass ich manipuliert wurde. Aber nicht von den Menschen denen ich die Informationen abkaufte. Sondern von einem Algorithmus, der mich immer tiefer in den vermeintlichen Kaninchenbau führte und dabei nur eines von mir wollte. Meine Zeit!

Das schizophrene Netzwerk

Ich empfand es als äußerst bemerkenswert und verstörend, denn unter analogen Bedingungen bin ich eher introvertiert und diplomatisch. Somit würde ich mich eher als offensichtlich harmoniebedürftig beschreiben der eher Kröten schluckt, als in offene Konflikte einzusteigen. Normalerweise beobachte, analysiere und bewerte ich im Stillen und kritisiere niemanden, der nicht in der Lage ist, sich selbst zu beobachten. Je lauter und eindringlicher mein Gegenüber, desto stiller werde ich. Ich persönlich empfinde solche Personen eher als unhöflich und selbstverliebt. Folglich entsprechen diese Typen nicht meiner Zielgruppe und ich meide sie. Es hat eine kleine Weile gedauert, bis ich begriffen hatte, dass ich innerhalb der sozialen Medien genau zu diesem Personenkreis gehörte, welchen ich so verabscheue. Gerechtfertigt habe ich mein damaliges Verhalten mit meinem übermäßig vorhandenen Gerechtigkeitssinn. Es lebt sich immer sehr einfach mit der eigenen Lüge!

Mein Vater sagte mal, jeder hat so seine Lebenslüge. Damals hab ich nicht verstanden was der Satz bedeutet und auch heute gibt er mir noch viel Interpretationsraum. Jedoch bin ich, wenn es von Nöten ist, auch wandlungsfähig und arrangiere mich mit vielen Situationen. Soll heißen, ich kann auch mal einen Schritt nach hinten gehen und mich selbst beobachten bzw. belächeln, wenn ich mal wieder im geistigen Abseits verweile. Nur wer sich anpassen bzw. betrachten kann, wird die angebotene Situation akzeptieren. Nichts ist für die Ewigkeit und schon gar nicht das geglaubte Wissen!

Meine Timeline, meine Kontrolle

Vermutlich habe ich deshalb das Schreiben eines Blogs für mich entdeckt. Hier kann ich etwas freier Argumentieren und mir die Zeit nehmen, ein Thema für mich ausreichend zu beleuchten. Mich Interessieren viele Dinge und ich bemühe mich, möglichst offen zu bleiben, für die Dinge die mir das Leben so bietet. Manchmal mit mehr Erfolg und manchmal auch mit etwas weniger Erfolg. Zum anderen nutze ich diesen Blog, um mich mit meinen eigenen Unzulänglichkeiten zu konfrontieren. Jeder schreibt seine eigene Geschichte immer etwas um! Manche Sachen vergessen wir einfach und andere werden bei jeder Erzählung immer etwas abgewandelt und somit zur neuen Realität. Mit diesem Blog kann ich feststellen wie sich stark mein Selbstbild von den vergangenen Texten entfernt hat.

Ich bin Zuhause in der Informationstechnologie und liebe komplexe Netzwerksysteme. Wahrscheinlich liebe ich es deshalb die Natur zu beobachten, denn sie ist das größte Netzwerk, dass ich versuchen kann zu erfassen. Ich fahre gerne Rad, mache gerne Fotos und erkunde somit meine Umwelt. Im Grunde genommen, hast Du jetzt erstmal einen groben Überblick und im nachfolgenden Text, gehe ich mal auf ein paar Details ein.

Havelradweg zwischen Werder/Havel und Brandenburg an der Havel

Was findest Du auf meinem Blog?

Du findest hier meine persönlichen Erfahrungen und Meinungen, welche mich bewegen, beschäftigen oder von mir schmerzhaft erlernt wurden. Des Weiteren wollte ich „immer“ schon mal einen Blog schreiben bzw. eine Webseite betreiben welche sich durch persönliche Inhalte und Sichtweisen definiert. Wie oben beschreiben, ist es mir wichtig mich selbst zu studieren und festzustellen was mich als Teilnehmer dieses Wunders auszeichnet bzw. ausmacht, welches sich niemand erklären kann und das wir alle Leben nennen. Von daher ist es mir nicht so wichtig, was andere darüber denken. Natürlich ist mir ein Austausch von Sichtweisen und Ideen äußerst wichtig. Daher kann es schon mal vorkommen, dass ich wider besseren Wissens in Diskussionen einsteige und zum Teil auch enttäuscht herauskomme. Zum einen ist die Art und Weise mit der dir manche Personen gegenübertreten und andere Male das Unverständnis meinerseits bzw. des Gegenübers.

Eigene Meinung?!

So manches mal, wurde mir vorgeworfen, ich hätte ein nur ein gesteigertes Sendebedürfnis und mir würde die „Qualität“ der Texte nichts bedeuten. Für jemanden der einen Blog betreibt, offensichtlich eine passende Beschreibung. Außerhalb von Facebook, Twitter und Co. gehört es heutzutage wohl nicht mehr zum Schick, eigene Themen im Klarnamen zu bearbeiten. Mir deshalb dem Mund verbieten zu lassen, weil meine Sicht auf die Welt keine Bedeutung hat bzw. nicht in das Weltbild anderer passt, wäre wohl eher eine Vorgehensweise totalitärer Staaten oder gefürchteter Despoten. Würde man dieser Linie folgen, dürfte schlussendlich niemand seinen eigenen Standpunkt öffentlich vertreten, es sei denn, er wäre Politiker. Klar publiziere ich hier meine Standpunkte zu diversen Themen und natürlich liege ich nicht immer richtig mit meinen Annahmen und Schlüssen. Natürlich muss ich erstmal in diese Themen eintauchen und meine Kompetenz daraus herausbilden oder nicht. Das Prädikat der Allwissenheit beanspruche ich jedoch keinesfalls. Was ich aber mit Gewissheit sagen kann, die Texte kosten mich einige Zeit und die investiere ich gerne. Anders als bei unseren Konzernen und gewissen Volksvertretern verfolge ich keine niederen Interessen. Einige verbreiten ähnlich wie die Öl- und Tabakindustrie, eigene Wahrheiten und erlangen trotz erdrückender Beweise kein Erkenntnisgewinn. Was tut man nicht alles für etwas Macht und den schnöden Mammon. Von daher betrachte ich meinen Blog als Hobby, welcher mit mehr… als weniger Ironie gelesen werden sollte.

Zum anderen wächst man, aus meiner Sicht, an seinen Aufgaben und hiermit probiere ich wohin mich die begonnene Reise führt. Mittlerweile schreibe ich recht gerne Texte, man muss sich informieren, hier lesen und dort schauen und man lernt noch was dabei. Zum anderen sind die Möglichkeiten bei Facebook und Twitter, für mich nicht ausreichend gewesen. Auch kollidiere ich mit der Kultur, auf diesen Plattformen. Mangelnde Transparenz und ein verachtender Ton sind Hauptmerkmale dieser Plattformen. Aufgrund dieser Merkmale, ist für mich ist die Versuchsreihe soziale Medien gescheitert. Folglich habe ich mich größtenteils aus diesen Bereich zurückgezogen. Deshalb findest Du in der Regel auch keine, von mir geposteten, Beträge auf Facebook, Twitter und Co.. Aus meiner Sicht sind es Hassplattformen, die nichts mehr mit der Realität zu tun haben. Und mal ehrlich, primär findet man wilde Verschwörungstheorien, Hetzer, Werbung und oberflächliche Bekanntmachungen, in diesen Netzwerken. Wie die Lemminge laufen die Massen einigen wenigen Produzenten hinterher und hinterfragen keine Sekunde, was da gerade vor ihren Augen abläuft. Natürlich habe ich noch einen Draht zu diesen Netzwerken, aber dieser wird nur von Personen bedient, deren Interesse auch dort gelagert ist.

Produkte und Tests

Unterwegs mit Freunden

Manchmal wirst Du hier auch Produkte sehen, mit denen ich bestimmte Erfahrungen gemacht habe oder sie einfach nur getestet habe. Wenn ich also über bestimmte Produkte rede, entspricht das immer meiner eigenen Meinung. Stolperst Du also Produktkritiken, hat mich das kritisierte Produkt im höchsten Maße erfreut oder zu tiefst verärgert. Klar bewerbe ich damit auch Produkte. Im Vordergrund dieser Texte, steht aber meine gemachte Erfahrung und nicht der Wille eines Unternehmens. Schließlich habe ich in der Regel viel Zeit investiert, um ein Produkt als Lösung für ein gestellte/s Anforderung/Problem zu betrachten. Sollte ein Unternehmen mich mit Artikeln, für einen Test, versorgen wird dieser entsprechend gekennzeichnet, um meinem persönlichen Anspruch auf Transparenz gerecht zu werden. Primär gehe ich aber nicht davon aus, dass ich irgendwann mal ein Muster bekomme. Dafür bin ich auf den sozialen Medien zu unterrepräsentiert, und es geht halt nun mal, bei Werbung, um Reichweite. Versteht es lieber als Hobby, alles andere geht weit an dem vorbei was ich für diesen Blog geplant habe.

Was will ich mit diesem Blog erreichen?

Primär, soll der Blog dazu dienen, mich kennen zu lernen. Also eher ein Werkzeug für meine zukünftigen oder bestehenden Kontakte. Man ist halt neugierig und in der heutigen Zeit, muss man jemanden eh erstmal googlen um sich ein Bild zu machen. …Nochmal kurz nach oben scrollen… Ja, die Type auf dem Foto, bin ich.

Andererseits komme ich noch aus dem Internetzeitalter, wo das Teilen von „un/relevanten“ Informationen zum guten Ton gehörte. Bunte Webseiten, mit animierten Bildern und diversen Pfeilen mit der Aufforderung hier und dort zu klicken. Jeder hat probiert und getestet, die Welt war im Aufbruch. Von daher habe ich auch kein Problem damit, einige meiner Sichtweisen preis zu geben. Sie sind nicht statisch und basieren auf meinen Erfahrungen. Fakt ist nun mal, dass wir alle bis zum Tod lernen müssen. Wieso sollte ich also der Annahme verfallen, es wäre bei mir anders. Entscheidend ist für mich nur, die Mühe mit der man seine Sichtweisen auffüllen möchte. Wie sagt man so schön. irren ist menschlich und wenn was daraus gelernt wird, ist alles gut.

Gesellschaft im Wandel?

Unter anderem werden gesellschaftskritische Themen bearbeitet und ich freue mich immer darüber, wenn jemand einen neuen Blickwinkel einstreut, welchen ich noch nicht eingefangen bzw. erfasst habe. Ich versuche dabei immer möglichst Objektiv zu bleiben, was mir vermutlich nicht immer gelingen wird. Dennoch soll dieser Blog niemanden beleidigen. Stört euch nicht an meinen etwas direkten Ton, wenn er mir auffällt entschärfe ich ihn in der Regel. Manchmal muss man jedoch, aus meiner Sicht, etwas unbequemer sein oder Texte etwas zuspitzen. D.h. hat man eine Meinung zu diesen Texten, tut euch keinen Zwang an und schreibt mich an. Womit ich nichts anfangen kann, sind Botschaften wie ich deine Ansichten sind Weltfremd oder was auch immer. Sagt mir was euch stört und wir können einen Weg finden den Text zu entschärfen oder ich kann erklären, was ich damit meine oder zum Ausdruck bringen wollte. Ich spiele gerne mit Vorurteilen, Klischees und Ironie herum, daher sind einige „Botschaften“ nicht immer sofort ersichtlich oder sehr überspitzt dargestellt. Ich gebe mir mittlerweile mehr Mühe ironische Textpassagen zu markieren. Habt ihr Fragen, wie ich etwas gemeint habe, dann schreibt mich auch hier einfach an oder kommentiert den entsprechenden Beitrag.

Des Weiteren, ist es aus meiner Sicht, extrem wichtig geworden, sich nicht nur privat mit solchen Themen auseinander zu setzen. Wir digitalisieren immer mehr in unserem Alltag. Sind aber nicht mehr in der Lage, vernünftig miteinander umzugehen bzw. uns vernünftig mit einem Thema auseinander zu setzen. Versucht man mal jemanden auf seine Aussage festzunageln, übernehmen die wenigsten Gesprächspartner Verantwortung. Hab ich ja nicht so gemeint und war ja nur so dahingesagt. Eine vernünftige Auseinandersetzung besteht aus meiner Sicht immer daraus, dass man erstmal Stellung bezieht und sich dann durch vernünftige Gespräche einer Kritik stellen muss. Was bekommen wir heute noch hin? Schreien, trollen, beleidigen und mangelnde Gesprächsbereitschaft!

Der Markt regelt das schon

In meinem Blog gehe ich auch recht kritisch mit unserem Wirtschaftssystem um. Der Kapitalismus, den wir heute so betreiben, ist völlig außer Kontrolle und scheinbar erkennt niemand wohin die Reise geht. Stattdessen erscheinen immer die selben hohlen Phrasen, ohne darüber nachzudenken was das wirklich bedeutet. Wenn der Markt alles regelt. Warum verdienen Facebook und Twitter mit Hass und Hetze mehr Geld als mit sozialen Projekten? Warum gibt es immer weniger Anlaufstellen für Jugendliche, wie beispielsweise Jugendklubs, Selbsthilfewerkstätten oder sterbende Vereinskulturen? Warum sterben immer mehr Sportstätten aus? Warum ist es lukrativer unnötige Operationen vorzunehmen, als den Menschen wirklich zu helfen? Warum rutschten immer größere Teile der Bevölkerung in die extremistische Ecke?

Der Markt regelt und belohnt nur eines, asoziales Verhalten! Ohne Regulierung und Einflussnahme auf den sich selbst regulierenden Markt, werden wir irgendwann mit Keulen aufeinander losgehen. Schauen wir doch mal genauer hin. Momentan verfügen wir über mehr Krisenherde als zu Zeiten des 2. Weltkrieges. China, Russland, USA, Indien, Pakistan, Israel, Iran, Irak, Afghanistan usw. jedem klappt das Messer in der Hose auf, wenn man nur den Namen des passenden Landes in den Mund nimmt. Handel bedeutet Frieden, selten so gelacht. Wir installieren sogar im Namen des Freihandels irgendwelche Schattengerichte, die das Leben von Milliarden von Menschen negativ beeinflussen. Der Klimaschutz beispielsweise, könnte viel weiter sein, wenn wir nicht ein gewisses Energieabkommen eingegangen wären, was uns jetzt daran hindert zu handeln. Es geht um Milliarden von Strafzahlungen, wenn wir die fossilen Energieträger absetzen.

Das Mantra der Gier

Stattdessen hört man immer nur ein Spruch, der wie ein Mantra über allem steht. Der Markt regelt das! Mal schauen wie der Markt reagiert, wenn uns die Kosten für die folgen des Klimawandels einholen. Der Markt regelt das! Wir haben doch noch die nachfolgenden Generationen die wir abziehen können. Der Markt regelt das! Bekämpfung von Korruption und Vetternwirtschaft? Der Markt regelt das! Verteilung von Vermögen und Spreizung der Schere zwischen arm und reich? Der Markt regelt das! In Deutschland steht eine Partei ganz groß für dieses neoliberale und faschistische Gedankengut. Die FDP! Eine Partei die erst handelt und dann anfängt nachzudenken, wenn überhaupt. Es gibt aber noch weitere Parteien die diesem Mantra folgen und erst jetzt erkannt haben, dass wir den Höhepunkt unseres Wohlstandes bereits hinter uns haben. Die CDU und die CSU! Beide können nicht davon ablassen, durch ihre Trägheit auch den Wohlstand der nachfolgenden Generationen zu verzocken.

  • Schaffen neuer Geschäftsmodelle? …Fehlanzeige!
  • Schaffen von Energieunabhängigkeit? …Fehlanzeige!
    • Stattdessen die erneuerbaren Energien blockieren und dann noch kackfrech Atomkraft fordern, weil man beim Ausbau der Erneuerbaren zu langsam war und Putin die eigene Trägheit für seine Ziele missbraucht.
  • Schaffen von Verkehrsprojekten für die große Allgemeinheit? …Fehlanzeige!
    • Stattdessen Tunnel, Autobahnen und Mautdebatten für Bayern anstatt Bahnprojekte anschieben, die seit Jahrzehnten mit unseren Nachbarn in der EU geplant und so gut wie fertig gestellt sind.

Bis jetzt hat der Markt doch recht gut funktioniert. Und es ist ein Markenzeichen unserer älteren Generationen auf gesellschaftlich gelöste Konflikte mehr als nur verachtend zu reagieren (Atomkraft und fossile Energieträger). Wir können recht stolz auf uns sein, bei dem Trümmerhaufen den wir unseren Kindern hinterlassen. Am besten lernt die Jugend durch Schmerz, also lasst uns den Kahn mit Volldampf gegen die Wand fahren. Die die Schwimmen können, werden schon nicht untergehen. Nur schade das immer weniger Kinder schwimmen können. Und nicht vergessen… Der Markt regelt das!

Wann ist dieser Blog nichts für Dich?

Dieser Blog ist kein Wikipedia und will auf nicht den Anspruch vermitteln, ein Wissensarchiv zu sein. Jeder sieht seine Umwelt durch seine Brille/Erfahrungen. Tust Du dich damit schwer, andere Blickwinkel zu akzeptieren, dann ist das hier vermutlich nichts für Dich. Des Weiteren, gibt es höchst wahrscheinlich rund 8 Milliarden Gründe, warum dieser Blog nichts für Dich sein könnte oder genau das Richtige für Dich. Entspreche ich nicht deiner Sichtweise? Gut! Dann könnte dieser Blog etwas für dich sein.

Was ist das mit der digitalen Demenz?

In der momentan vorherrschenden Zeit von Datenverarbeitungsanlagen, sind einige der Meinung, dass wir Stück für Stück verlernen ohne diese auszukommen. Man muss nicht mehr über etwas bescheid wissen, sondern nur noch wo es stand. Auch das Überfliegen von Texten ohne tiefer einzusteigen, ziehe ich mit in diesen Bereich. Oftmals liest man nur noch die Überschrift und glaubt den Inhalt schon zu kennen.

Das eigentliche Thema, was mich dazu bewegt hat diesen Titel zu wählen. Ist die Bildung von Informationsblasen durch die Informationstechnologie. Einige behaupten diese Blasenbildung sein nicht existent. Ich kann das leider nicht bestätigen, da ich die Bereiche des Netzes kenne, wo sich krude Thesen ansammeln. Hat man nur noch einen eingeschränkten Zugang zu hinterfragenden Medien, fällt einem kaum auf, dass man manipuliert wird. Vereinfacht gesagt: „Man wird nur noch zu seinem Weltbild informiert.“ Maschinen werden immer gezielter Informationen zu deinen Interessen heraussuchen und Dir somit in deiner Entwicklung im Weg stehen. Sie lassen dich vergessen, was wirklich wichtig ist. Primär geht es in den sozialen Medien auch nicht darum dich zu informieren. Du bist die Ware, womit man an Dir verdient ist nicht von belang. Gute Nachrichten verkaufen sich auch nicht so gut. Folglich verteilen die Algorithmen auch eher Hassbotschaften, denn es geht um Geld und Reichweite. Auch die Verknüpfung von Gleichdenkenden, ist eine Gefahr welche salopp gesagt, schwer in die Hose gehen kann bzw. geht.

Was soll das mit den Sprüchen auf der Startseite?

Primär ging es mir darum, ein Gefühl zu transportieren. Die Fotos haben meiner Ansicht nach einen guten „Transportfaktor“ dafür. Klar war niemand bzw. nur ich dabei, als dieser Gedanke bzw. die Empfindung entstanden ist. Wenn ich allein und mit wenig Ablenkung unterwegs bin, komme ich näher an mich und die von mir gewählten Themen heran. Hilfreich ist dabei immer die Natur, in ihr kann ich mich fallen lassen. Die Sprüche sind sozusagen der Versuch gewesen, euch mitzunehmen. Aber wie sagt man so schön, dass liegt in Deinem Einflussbereich. Wenn ich ehrlich bin, hören sich manche Sprüche schon recht esoterisch an. Aber wenn man sich etwas Zeit nimmt, versteht man worum es mir geht. Wer mag, kann diese Sprüche auch als Füller für diesen Blog sehen. Des Weiteren findest Du auf der Startseite Sprüche oder Kommentare von Personen, welche mit mir interagierten. Manchmal konnte ich etwas mit den Kommentaren anfangen und andere Male, sollten sie mich wohl eher einfangen oder beeindrucken. Ich weiß es nicht!

Nun, da Du jetzt weißt was mein Ziel bzw. meine Intension ist. Treib Dich doch in meinem Blog herum.

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Daniel Jörg SchuppeliusBetreiber

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