Seit 1985 kommt diese Debatte immer mal wieder auf den Tisch unserer Politiker. Vor einigen Tagen, war es dann wieder mal so weit. Eine Debatte zum Tempolimit auf deutschen Autobahnen wurde angefacht. Und was soll ich sagen, es wurde wieder viel Müll erzählt. In der heutigen Zeit sind wir es ja gewohnt, das Interessengemeinschaften mit Lügen und Halbwahrheiten um die Ecke kommen.
Beispielsweise stellte sich diesmal der ADAC auf die Hinterbeine und behauptete einfach mal, dass ein Tempolimit auf Autobahnen keinen Klimaschutzeffekt habe. Auch Fragen zur Verkehrssicherheit, könne man nicht mit einem Tempolimit beantworten. Einige Ärzte schlossen sich dem dann noch an und wollten mir dann erzählen, dass die Feinstäube keine Gefahr für uns darstellen. Schließlich produzieren diese Feinstäube keine Toten.
Jetzt habe ich ja lange genug, um den heißen Brei herum geredet. Einige Themen hatte ich bereits leicht angeschnitten oder habe mich grandios in wilden Ausschweifungen verfangen. Nun also mein letzter Beitrag zum diesem Thema, der den Schleier lösen soll. Was hat mich diese Entscheidung gekostet und was hat sie mir gebracht. Ohne Auto muss man auf einiges Verzichten und das Handeln muss ständig überdacht werden. Schließlich ist jeder unnötige Weg, reine Kraftverschwendung. Anfangs ist das auch kein Zuckerschlecken, man hat ja keine Ahnung. Wie bei allen schwerwiegenden Veränderungen, sind meist äußere Faktoren entscheidend, um den endgültigen Schritt zu wagen.
Ist schon eine kleine Weile her, dass ich mich dem Auto entsagt habe. Mitte 2016, erst war ich ganz zaghaft, dann hab das Rad schon immer öfter benutzt. Der endgültige Schritt kam dann, mit der Entscheidung ob ich mein Firmenauto, aus meiner damaligen Firmenbeteiligung, behalten möchte oder nicht. Am Tag verbrachte ich locker 3-4 Stunden im Auto. Monatlich, wurden 800€ - 1.200€ Gesamtkosten für die Nutzung des Fahrzeuges generiert. Ich versuchte möglichst viele Wartungstermine auf den Abend zu legen, da ich ständig im Stau fest saß.
In Deutschland gehört es bei manchen Personen noch nicht zum Schick, sich mit dem Rad fortzubewegen. Viele schütteln den Kopf, wenn sie dich mit dem Rad vorfahren sehen. Sie können beim besten Willen nicht verstehen, warum man sich so etwas freiwillig an tut. Anfangs geht man immer noch Erklärungen voran, merkt aber recht schnell das ein einfaches Lächeln für die meisten Fragesteller ausreicht. Im Grunde genommen scheinen die meisten wohl zu denken, die arme Sau. Kommt man dann mal mit einigen Personen ins Gespräch, erntet man grundsätzlich diesen Typ an Fragen:
Jetzt sei mal ehrlich, du kannst dir doch kein Auto leisten oder bist so ein militanter Umweltschützer.
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Danke für Deinen Bericht... Ich habe im Moment die Mach1 Felge auf meinem Lastenrad und bin bisher ganz zufrieden damit.…