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FFP2 Masken: Mythen und Strohhalme

FFP2 Masken: Mythen und Strohhalme

Nach dem Bayern der Meinung ist, die FFP2-Maske wäre der Heilsbringer. Habe ich einen kleinen Selbstversuch gestartet. Für meinen Versuch verwendete ich eine Parfümflasche, diverse Masken und eine Stoppuhr. Dabei Teste ich 3 Maskentypen auf Durchlässigkeit von Duftstoffen. Die Frage stellte sich mir, als ich in einer Pflegeeinrichtung mit FFP2-Maske meine Arbeit verrichtete. Dabei nahm ich die Düfte des Essens und der Parfüme der Angestellten war. Folglich stellte sich mir die Frage, warum so viele Leute daran glauben sie seien geschützt. Ich bin bis heute der festen Überzeugung, dass nur Abstand und Hygiene mich ausreichend schützen würden. Nach meinem Versuch bin noch mehr der Meinung, dass nur der Abstand, die Verringerung bzw. Verdünnung der Partikel und die Hygiene einen ausreichenden Schutz bieten.

In meiner Werkstatt nutze ich solche Masken üblicherweise, um mich beispielsweise vor dem gröbsten Staub beim Schleifen oder Reinigen von Rechnern zu schützen. Da wir ja alle mittlerweile pandemieerprobt sind, hat auch jeder eine Meinung. Jedoch habe ich das Gefühl, dass einige der festen Überzeugung sind, die Maske verhindere die Aufnahme von Viren und Bakterien. Das Resultat ist leichtsinniges Handeln. Klar filtern die Masken einen gewissen Teil aus der Atemluft heraus, aber es sind keine medizinischen Geräte die einen dauerhaften Schutz bieten. Es sind Arbeitsschutzartikel, nicht mehr und nicht weniger.

Lobbyismus, Politiker und der Markt

Jeder Hersteller wird mir irgendetwas zu seinem Produkt erzählen. Hauptsache ist, er macht damit Geld. Wenn Verbraucher nach Einweg-Kochplatten schreien würden, dann wären Prozessorhersteller wahrscheinlich unsere Lieferanten. Selbst in der Medizin ist das gang und gebe. Medikamente welche keine langen Zulassungszyklen durchlaufen sollen, werden als Psychopharmaka eingetragen und schon muss weniger getestet werden. Später kann dieses „Präparat“ dann immer noch und viel leichter umgeschrieben werden, da die Substanz bereits als Medikament zugelassen ist. Was die Mixtur im einzelnen macht, scheint völlig egal zu sein. Hauptsache ist, sie tötet ab einer einer gewissen Dosierung niemanden. Deswegen stürzen sich einige Pharmaunternehmen auf die Homöopathie. Was mich dabei massiv stört?! Der Staat lässt zu, dass Krankenkassen, auf dem Rücken unser Gesellschaft, die Pharmakonzerne über die Homöopathie finanzieren. Gesundheit und Glaube scheint wohl noch irgendwas mit Urängsten, Macht oder Gier zu tun zu haben. Ich weiß es nicht! Wichtig scheint nur, dass mir irgendein selbsternannter Heiler bzw. Heiliger erzählt, was mich retten könnte und ich nicht selber nachdenken muss. Medizin hat auch etwas mit Vertrauen zu tun. Wenn also Pharmaunternehmen mit solchen Praktiken am Markt teilnehmen, dann gefährdet man dieses benötigte Vertrauen. Gesundheit ist keine Ware!

Wie ich bereits in meinen anderen Beiträgen erläutert habe, sollen die persönlichen Ausdünstungen minimiert werden. Es ist also primär eine Frage des Anstandes und implizit des persönlichen Schutzes. Wir reduzieren durch Masken die Erregerlast in Räumen. Jedoch nur, wenn wir regelmäßig lüften. Sind wir länger in einem Raum, mit Infizierten, erhöht sich jedoch das Risiko für eine Infektion. Deshalb gibt es die Empfehlung, möglichst nur mit wenigen Personen in persönlichen Kontakt zu treten. In der Schule oder im Büro ist dieser Umstand leider nicht gegeben, auch wenn wir alle mit Masken herum rennen. So lange wir also nur halbherzig unser Lockdown-Ding durchziehen, werden wir die Infektionszahlen nicht senken. Ich höre auch immer wieder, wie sich Personen wundern, dass sie trotz einer Maske mit Covid-19 infiziert wurden.

Aus Sicht der Immunität einer Bevölkerung, mag dieses Vorgehen vielleicht noch Sinn machen. Wir sollten jedoch darauf achten, dass Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen mit der Behandlung hinterher kommen. Als Techniker habe ich eh eine technische Sicht auf meine Welt. Es ist meine persönliche Erfahrung, dass Systeme, welche am Limit laufen, nicht lange durchhalten. Menschlich betrachtet ist dieses Vorgehen eher eine Katastrophe. Rund 1000 Tote pro Tag, in Deutschland, sind schon eine ganz besondere Bankrotterklärung an jeden von uns. Wir sind offenbar nicht in der Lage, die Bevölkerungsgruppen zu schützen, welche durch das Virus erheblich gefährdet sind. Haben wir die Bevölkerungsgruppen mit erhöhtem Risiko geimpft. Könnte diese Salamitaktik, zusätzlich zur Impfung, zum Aufbau einer Herdenimmunität genutzt werden. Aus wirtschaftlicher Sicht, empfinde ich diese Art des Lockdowns als sehr teuer.

Der Selbstversuch

Ich stellte mich also in meinen Flur und schloss die Türen. Nun ließ ich von meiner Partnerin einen Pumpstoß, aus der Parfümflasche, in einer Entfernung von 1,5m auf mich gerichtet entweichen. Ich maß die Zeit, ab der ich Duftstoffe wahrnahm und notierte diese. Danach lüftete ich den Raum, bis ich keine Duftstoffe mehr wahrnehmen konnte. Anschließend führte ich den Versuch mit den anderen Masken durch. Als letzte Messung, führte ich diesen Versuch ohne Maske durch. Danach erhöhte ich die Entfernung auf 2.5 Meter und führte diese Versuche erneut durch. Die maximale Messdauer pro Durchgang, war bei 1,5 Meter auf 1 Minute begrenzt. Bei 2 Metern auf 2 Minuten. Es durfte sich niemand bewegen und meine Partnerin musste eine Maske tragen, um den Luftstrom nicht unnötig zu verwirbeln. Ich war rasiert und habe die Maske an den Nasenbügeln soweit es mir möglich war angepasst. Eigentlich viel zu perfekte Bedingungen an den Masken. Im normalen Tagesbetrieb wird niemand so auf den Sitz der Masken achten.

Messergebnisse

MaskentypZeit in Sekunden
FFP2-Maske42,68; 45,41
Communitymaske51,84; 49,14
Einwegmaske12,18; 14,02
Keine Maske15,60; 13,74
Messergebnisse bei 1,5 Metern

Bei 2,5 Metern, war kein Duft innerhalb der 2 Minuten wahrzunehmen. Die Versuche führte ich jeweils 2 Mal durch. Für einen „wissenschaftlichen“ Test hätte ich eine Röhre mit entsprechenden Längen benutzt. Mir war hier nur wichtig, ob ich überhaupt etwas wahrnehmen und ob es unterschiede geben würde. Bei der Communitymaske gehe ich davon aus, das der Sitz, aufgrund der persönlichen Anpassung durch uns, besser war. Da ich nur 2 Messungen durchgeführt habe, könnte auch der Luftstrom günstiger für die Communitymasken gewesen sein. Außerdem ist eine Abweichung von wenigen Sekunden, bei der Versuchsqualität eher zu vernachlässigen.

Im täglichen Gebrauch

Ich fahre mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und bewege mich auch an Orten, wo ich einem gewissen Risiko ausgesetzt bin. Beispielsweise habe ich unter anderem Pflegedienste in meinem Kundenstamm. Hier gab es bereits die ein oder andere Corona-Infektion. Auch sonst bekommt keine Person die Hand von mir gereicht und ich achte darauf, dass gewisse Abstände eingehalten werden. Primär arbeite ich über Remotezugänge. Des Weiteren versuche ich Orte und Zugbereiche zu vermeiden, wo Leute telefonieren oder viel Reden. Zusätzlich lege ich meine Termine, soweit es mir möglich ist, nicht in den Berufsverkehr. Habe ich Zugriff auf die Räumlichkeiten, tauche beim Kunden nach deren Dienstschluss auf. Von daher, ist meine Zugnutzung asynchron zum Berufsverkehr. Ich meide Kunden und Bekannte, welche verreisen bzw. biete hier nur noch Remotedienstleistungen an. Und ich schränke meine zwischenmenschlichen Kontakte, auf wenige und wiederkehrende Personen ein. Für den ein oder anderen mag dieses Verhalten etwas übertrieben sein. Für mich ist es jedoch notwendig, da ich keine finanziellen Einbrüche riskieren möchte, wenn ich krank zu Hause herum liege. Im Grunde genommen fahre ich schon seit so Jahren herum. Der einzige Unterschied, der Spucklappen und die Anzahl der Kontakte.

Leben mit Corona…

Seit dem letzten Jahr verfügte ich über keinen merklichen Infekt oder sonst welche Erkältungen. Von daher betrachte ich mein Hygienekonzept als tauglich. Ich nutze auch keine Handschuhe beim drücken oder betätigen der Taster in Zügen, Aufzügen oder Türklinken. Natürlich muss ich dann eine gewisse Hygiene an den Tag legen. Gummihandschuhe nutze ich nicht, denn sie haben bei mir einen ganz erheblichen Ekel-Faktor. Ich betrachte diese Dinger eher als Keimschleudern, denn sie verschmieren Fette und Keime auf sämtlichen Oberflächen. Die Benutzer dieser Dinger gehen oftmals viel leichtsinniger mit ihrer Umwelt um. Sehe ich in Läden, dass Angestellte das Geld mit ihren Handschuhen anpacken und danach noch Speisen anfassen. Gehe ich ohne weitere Worte aus dem Laden. Ich empfand das schon vor Corona als äußerst eklig. Einige Personen haben halt kein Gespür für Kleinigkeiten.

Politik hingt hinterher

Auch wenn einige Politiker Stein auf Bein behaupten, dass hätte man so nicht kommen sehen. Unsere mahnenden Wissenschaftler haben das kommen sehen und das schon am Anfang der Pandemie. Soweit ich das beobachtet habe, hieß keiner von denen Nostradamus. Wissenschaftler konnten die Daten lesen und verstehen, die beispielsweise während der spanischen Grippe generiert wurden. Bei Politikern ist Geschichte wohl eher eine Nebensache und man kann anscheinend nichts mit ihr verdienen.

Merkel versuchte verzweifelt irgendeine Linie in den ganzen, von Alphamännchen beherrschten, Zirkus zu bekommen. Hat es jedoch erst gegen Ende geschafft, als der Zug schon abgefahren war und dann noch zahnlos. Arbeiten tun wir jedoch größtenteils, noch unter pandemiefreundlichen Bedingungen. Ich bin ja schon froh, dass der Mythos „Schulen seien keine Infektionsorte“ begraben wurde. Stattdessen bebauchpinselt man sich gegenseitig, wie gut das Management ist. Ich weiß ja nicht. Spontan fallen mir folgende Themen ein. Den Sommer völlig verpennt, Schulen schlecht vorbereitet, bei der Digitalisierung versagt, monatelang keine Zahlungen von versprochenen Hilfen und unnötige Hürden bei der Abrechnung für Krankenhäuser. Ich stelle mir ernsthaft die Frage. Wie tief wir gefallen wären, wenn nicht Merkel die Krise abbekommen hätte.

Langeweile in Bayern

Wiedermal rege ich mich über unsere bayerischen Freunde auf. Erstmal geht mir die Debatte um die Impfpflicht gehörig auf den Geist. Dann kommen auch immer wieder Debatten auf, in denen Geimpfte von Vorteilen profitieren sollen. Ohne irgendwelche Befunde zu haben, wie ansteckend diese geimpften Personen sein können, wenn sie in Kontakt mit dem Virus kommen. Über Personen welche bereits mit Corona infiziert waren, redet man auch nicht. Zu gu­ter Letzt setzt man noch künstliche Hürden in den öffentlichen Nahverkehr oder bei den Grundbedürfnissen ein. Wohlgemerkt einen Nahverkehr, den die meisten Minister wohl noch nie benutzt haben. Jedenfalls unterstelle ich das mal. Hätten unsere Volksvertreter adäquat gehandelt, wäre die Lage garantiert etwas entspannter. Nun prescht mal wieder ein Spezialist vor.

FFP2-Maskenpflicht

Die FFP2-Masken, sah ich persönlich eher für die Personen an, die entweder über ein eingeschränktes Immunsystem verfügen oder in Pflegeberufen tätig sind. Nun sorgt unserer bayerischer Volksvertreter für eine künstliche Verknappung dieser Masken. Was wird also passieren? Die Preise für die FFP2-Masken werden steigen und die Personen, welche sie benötigen, werden diese Masken länger als nötig tragen. D.h. wir steigern für die Personen, welche eh schon über ein schwächeres Immunsystem verfügen, das Risiko für eine Erkrankung. Andererseits gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis, dass der Träger einer FFP2-Maske vor Infektionen geschützt ist. Wenn man diesen Zusammenhang den Mitarbeitern in Laboren für Pathogene erklären täte, würde niemand mehr in diesen Laboren arbeiten. Anscheinend glaubt nicht einmal die Deutsche Bahn oder die Polizei an den erweiterten Schutz. Sämtliche Mitarbeiter verfügen nur über Einwegmasken. Vielleicht ist es aber auch nur der finanzielle Druck?! In der Ausgrenzung ganzer Bevölkerungsgruppen sind unsere Politiker einsame Spitze. Verwundert schauen sie dann in die Welt und begreifen nicht warum die Leute immer öfter ihren Unmut äußern. Auch uns Bürger kümmert es in der Regel nicht, wenn Personen durch die gestiegenen Lebenshaltungskosten oder auferlegte Zwänge nicht mehr einkaufen können. Nicht Geiz ist geil, sondern asozial ist geil. Und dann kommen teilweise diese verqueren Interpretationen von Darwins Theorien. Von wegen nur der Stärkere überlebt. Die Anpassungsfähigen sind es wohl eher. Aber macht ja nichts, bei manchen ist halt noch das dritte Reich ganz groß im kommen.

Wie man an meinem wenig wissenschaftlichen Versuch sehen kann, schützen die Masken keinesfalls vor Viren. Oder will man mir erzählen, dass Viren und Bakterien großer sind als zerstäubte Tröpfchen aus meiner Parfümflasche? Nochmal, die eigenen Ausdünstungen sollen dezimiert werden! Das schaffen, aus meiner Sicht, auch die anderen Masken aus den Selbsthilfewerkstätten. Bei den Einmalmasken sieht die Sache schon etwas anders aus. Hier sollte man eher darauf achten, nicht neben einer Person mit Einmalmaske zu stehen. Aufgrund des Designs, treten die Ausdünstungen in der Regel seitlich heraus. Aber als Minister kann man ja dann auch mal ein bissel Blech erzählen. Schwadroniert stattdessen über löchrige Schals und steinalte Communitymasken. Die eigenen Äußerung erscheinen dann nicht so hohl und können, ohne irgendwelche fundierten Begründungen, auf die Menschheit losgelassen werden. Also ich weiß ja nicht, meine Masken sind nicht steinalt und ich trage sie auch nicht monatelang ohne entsprechende Reinigung. Eher wahrscheinlich ist, dass die meisten Benutzer ihre Masken irgendwann verloren haben und für Ersatz sorgen mussten. Die Personen welche mit ihren Gammelmasken herumlaufen, haben wahrscheinlich auch kein Kleingeld für die FFP2-Masken. Aber hey, wir sind ja im Zeitalter von Fake und Wissenschaftsferne, da kann man ja mal einen raus hauen.

Irgendwie kommt mir hier auch der Nachhaltigkeitsgedanke zu kurz. Schon mal auf den Straßen etwas genauer geschaut? Ja es liegen mittlerweile einige Einwegartikel auf den Böden herum. Irgendwann landen diese dann wieder in den Meeren und wir füttern unseren 8 Kontinent mit neuem Material. 8 Kontinente? Je nach zählweise kommen wir auf 4 – 7 Kontinente. Was will ich also mit dem 8 Kontinent?! Plastik? Kein Recycling? Weltmeere?

(A)sozialer geht immer

Zusätzlich schneiden wir die Personen vom Nahverkehr ab, die nicht in der Lage sind, diesen Spaß zu finanzieren. Ja es gibt in Deutschland Personen, welche ganz genau schauen müssen, wofür sie ihr Geld ausgeben. 30 Euro für eine Packung Masken können da sehr schmerzhaft sein. Ehrlich gesagt kann man Politikern ja auch keinen Vorwurf machen. Sie verfügen nicht über einen Horizont, der über das eigene Konto hinaus geht. Ihnen ist auch nicht klar, dass man mit prekären Arbeitsverhältnissen keine Extrasprünge machen kann. Hauptsache auf der Arbeitslosenstatistik steht, die Zahlen sind gesunken. Dann noch ein wenig Lobbyarbeit und schon ist der eigene Kontostand gerettet. Renten sollen beispielsweise auch noch mit prekären Arbeitsverhältnissen gestemmt werden. Kommt dann noch die Miete dazu, sollte man schon einen Kredit für die FFP2-Masken aufnehmen. Wollte ein BlackRock-Vertreter aus der CDU nicht mal, dass wir alle an die Börse gehen und unsere Zukunft / Rente verzocken. Ich glaube die Jungs an der Börse würden sich vor Freude ins Höschen machen, wenn man mit 10€ ein wenig spekulieren geht. Hat man Glück und bekommt 20% Rendite, ist bestimmt ein Kaugummi drin.

Aus meiner Sicht, hat die Börse auch nichts mehr mit der Realwirtschaft zu tun. Ethik war schon immer etwas für Verlierer und Trottel, wenn man mal in der Denke einiger Anleger bleibt. Dem einen geht einer ab, wenn er jemanden über den Tische gezogen hat. Und dem anderen bringt es Freude, wenn er jemanden auf die Beine geholfen hat. Daran werden wir nichts ändern. Wünschenswert wäre, wenn wir gesellschaftlich solche asozialen Tendenzen ächten würden oder mit Steuern reglementieren würden.

Impfpflicht?

Auch wenn die Impfpflichtdebatte momentan nur für Pflegeberufe angedacht ist. So empfinde ich diese Debatte für schwachsinnig, scheinheilig und nicht angebracht. Erstens gibt es noch nicht genügend Impfstoffe die verteilt werden könnten. Zweitens steh ich nicht so auf Panikmache die unbegründet ist. Es wird genügend Personen geben, welche sich Impfen lassen werden. Drittens greift dieser Vorstoß erheblich in die Selbstbestimmung ein. Viertens würde ich eher eine Debatte über eine faire Bezahlung von Pflegekräften begrüßen. Fünftens sollten die Impfstoffe frei verfügbar sein. Schließlich haben wir, die Bürger, diesen Stoff finanziert. Früher oder später wird die Impflicht offensichtlich durch die Hintertür eingeführt. Einige Politiker stoßen ja bereits in dieses Horn und fordern Privilegien für Geimpfte. Für mich ein Zeichen von mangelndem Verständnis unseres Grundgesetzes. Lasst uns die Gesellschaft weiter spalten und auch die Willigen benachteiligen, welche noch keine Chance haben, eine Impfung zu bekommen. Dann können die Jungen wieder über die Alten schimpfen und die Alten über die Jungen. Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Ethik sieht anders aus! Ich habe mich bereits bei den Fußballspielen, über die mangelnde soziale Kompetenz geärgert. Manche Mitbürger sind halt gleicher als andere, besonders wenn finanzielle Aspekte im Spiel sind. Andere Sportvereine und Teilnehmer anderer Sportarten, können ein Lied darüber singen.

Zurück zur Impfung. Beispielsweise bin ich eine von diesen Personen, die sich Impfen lassen würden. Ich betrachte Impfungen als Training für mein Immunsystem. Je mehr Stoffe mein Körper kennenlernt, desto besser kann er sich verteidigen. Wer sich in „sterilen“ Umgebungen aufhält bzw. seine Kinder dort aufwachsen lässt, riskiert beispielsweise Allergien. Natürlich will ich nicht jeden Kram eingeimpft bekommen. Von daher sollte mal die Aufklärung an erster Stelle stehen. Sachen wie z.B. der mRNA-Impfstofftyp existiert schon etwas länger und wurde beispielsweise bei Krebspatienten ausprobiert, könnten vielleicht hilfreich sein. Oder einfach nur, wir konnten diesen Impfstoff so schnell entwickeln, weil Wissenschaftler Coronaviren schon kennen.

Sie haben Langeweile!

War Bayern nicht das Bundesland, wo es am Anfang mit der Kühlkette nicht so klappte? Macht euren Job, wir machen unseren Job! Im Frühjahr will ich endlich mal Ergebnisse sehen, dann braucht man sich auch nicht um solche Nebenthemen zu kümmern. Mal schauen, ob wir noch im Winter 2021 mit dem Impfen unserer Bürger beschäftigt sind. 1% Impfquote haben wir ja schon fast angekratzt…

Die Zahlen werden über die nächsten Monate heruntergehen. Zum Ersten wird das Virus sich selbst die Kraft nehmen, weil immer mehr Menschen immun sind bzw. es dem Körper bekannt ist. Zum Zweiten wird dem Virus weltweit, über die Impfung, das Futter genommen. Drittens hat noch kein Wissenschaftler eine wirkliche Ahnung davon, wie hoch die Dunkelziffer geschweige die Sterberate ist. Jedenfalls habe ich noch nichts aus dieser Richtung mitbekommen. Folglich resultieren viele Handlungen auf einer Basis von uneindeutigen Werten bzw. auf wirtschaftlichen Interessen. Wie zielführend und effektiv können also die politischen Handlungen, in Bezug auf die Eindämmung, dieser Pandemie sein? Viertens kommen, auch wenn unsere Politiker im panischen Endzeitmodus sind, wieder die Jahreszeit. In denen sich die respiratorischen Erkrankungen, erfahrungsgemäß auf dem Rückzug befinden.

Aber nicht vergessen, es kommt wieder ein Winter. Um die 40. Woche, geht es mit den respiratorischen Erkrankungen wieder los.

Verschwörungstheorien

Verschwörungstheorien gibt es schon immer wie Sand am Meer. Jedoch macht, soweit ich das mitbekommen habe, eine neue Theorie ihre Runden. Im Kern geht es wohl um die Schweden, welche sich nicht Impfen lassen wollen, weil 36 Personen an der neuen Impfung gestorben sein sollen. Ich habe mal ein paar Minuten investiert, aber nichts brauchbares gefunden. Nach der Schweine Grippe, gab es wohl rund 500 Fälle in Schweden, bei denen geimpfte Kinder und Jugendliche an Narkolepsie erkrankten. Narkolepsie ist eine Art Schlafsucht, bei der ein Erkrankter nicht mehr die Kontrolle über seinen Schlaf- bzw. Wachzustand hat. Aber zur aktuellen Impfung, wie auch sonst üblich, ist mir nichts außergewöhnliches aufgefallen. Ein paar allergische Reaktionen, aber sonst nichts auffälliges (Vorläufig: 1 zu 100.000 mit mehr oder weniger heftigen Reaktionen). Wer sich im Impfzentrum impfen lässt, kann sich darauf verlassen, dass er im Falle eines anaphylaktischen Schocks behandelt werden kann.

Auch bekommt ihr nicht das Virus, Chips oder Nanobots gespritzt. Es sind mRNA-Sequenzen einiger Proteine des Virus. Wenn das Virus eine Spinne wäre, dann würdet ihr also die Baupläne der Beine geimpft bekommen. Unser Körper baut sich, aus dem Bauplan, die Beine zusammen. An diesen Beinen trainieren unsere Antikörper, diese zu verkleben und danach aufzufressen. Wenn also die Corona-Spinne wirklich mal vorbei kommen sollte, dann schafft sie nur ein paar Schritte und wird verdaut. Die Sache mit der Erbgutveränderung kommt auch nicht zum Tragen, da die Sequenzen nicht in den Zellkern eindringen. Es wachsen also keine Spinnenbeine aus dem Geimpften heraus.

Daniel Jörg Schuppelius

Selbstständiger IT-Dienstleister und Assistent für Elektronik und Datentechnik, Ich bin sozusagen Mädchen für alles was die Informationstechnik angeht. Kümmere mich gerne um Probleme, an denen andere Dienstleister scheitern und bin ständig auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Entwickle gerne Programme und Skripte und kümmere mich um diverse Blogs und Seiten. Auch sonst probiere ich mich an neuen Techniken aus, um mich noch unabhängiger von anderen Personen zu machen. Wenn du willst, dass irgendetwas funktioniert, dann kümmere dich immer selbst darum.

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