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Erfahrungen

Erfahrungen: T-Randonneur Lite (Resumé)

Nach 2 Jahren mit dem T-Randonneur Lite 2018, wollte ich mal ein Resumé zu den von mir verbauten Teilen abgeben. Von einigen Bauteilen war ich enttäuscht, bei anderen Bauteilen war ich eher überrascht. Das Rad müsste jetzt so im Bereich von 20.000 Km liegen, also ein guter Zeitpunkt mal genauer hin zu schauen. Beispielsweise hatte ich Probleme, das große Kettenblatt zu bestellen. Während der ersten Monate der Corona-Pandemie, hatte kein Laden das von mir benötigte 54er Kettenblatt vorrätig. Demzufolge musste ich etwas improvisieren und habe mal ein ähnliches Kettenblatt aus der 105er Shimano-Reihe probiert. Im Großen und Ganzen, hatte ich aber wenige Probleme mit dem Fahrrad.

Mein Leben ohne Auto. Erkenntnis?!

Mittlerweile bin ich schon über 4 Jahre ohne eigenes Auto unterwegs und bin selbst erstaunt, dass mir das Rad bis heute heilig ist. Natürlich gibt es manchmal Momente wo ich mir ein Auto leihe. Jedoch bin ich immer noch genervt vom Auto fahren. Jahrelang bin ich damals, als Kraftfahrer, quer durch Europa gefahren und habe dabei den Hauch von Freiheit versprüht. Heutzutage kann ich nicht mal mehr verstehen, wie ich so denken konnte. Ständig stand man im Stau und musste sich mit aggressiven Autofahrern herumschlagen. Als IT-Dienstleister folgte dann das selbe Spiel, mit einem Unterschied. Ich durfte, aufgrund meines neuen Fahrzeuges, ständig in der Werkstatt herum hängen. Es war halt nur der Hauch von Freiheit und ständig das Gefühl, dass andere Personen mehr mit deinem Geld anfangen! Mein Leben hat sich mittlerweile komplett umgekrempelt und ich bin durchaus gelassener unterwegs, wenn auch mit Einschränkung. 😉

Selbstständigkeit in der Krise: Leben am Limit

Herrlich, eine schön reißerische Überschrift. Auch wenn das bei mir nur bedingt zutrifft, so habe ich doch Kontakt mit einigen Geschäftsführern, denen innerhalb von einem Monat das ganze Geschäft zusammengebrochen ist. Nicht weil sie schlecht gewirtschaftet hätten, oder in einem Markt unterwegs wären, der mit einem hohen Risiko behaftet ist. Nein, sie sind Opfer einer Krise, die unser Staat viel zu lange nicht ernst genommen hat. Nicht nur unser Staat, machen wir uns nichts vor, fast jedes Land hat Corona unterschätzt. Selbst die “Demagogen aus dem Abendland” wären in die Krise gelaufen, auch wenn sie euch nach der Krise genau das Gegenteil verkaufen wollen. Die Pandemie zeigt einem mit der Brechstange, wie ein paar Störfaktoren, das ganze System lahmlegen können. Selbst ein paar asoziale Mitbürger, die Klopapier und andere Bedarfsartikel horten und wahrscheinlich bis Weihnachten ausgestattet sind.

Critical Mass – Ohne Vernunft geht es nicht

Normalerweise sehe ich keine Notwendigkeit mich zu dieser Veranstaltung zu äußern, da sie bis jetzt immer funktionierte. Nach dieser Critical Mass (Berlin) muss ich mich mal zu Wort melden, denn sie lief völlig aus dem Ruder und produzierte Verletzte. Warum? Weil die Veranstaltung, welche immer am letzten Freitag im Monat stattfindet, langsam den Geist verliert und dadurch zu einer Gefährdung für die Teilnehmer wird. Ich bin schon ein paar Tage dabei, aber so etwas habe ich noch nie erlebt!

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