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Mein Blog

Blogbeitrag: Deckel drauf, Kaufkraft weg: Wie Deutschland seine eigene Nachfrage abwürgt

Die CDU/CSU, die sich seit Jahren selbst das Label wirtschaftlicher Kompetenz verleiht, und die SPD, die ihren sozialen Markenkern inzwischen offenbar an der Garderobe des Kapitals abgegeben hat, arbeiten Hand in Hand an der nächsten konjunkturellen Abwürgung. Bildlich gesprochen: Der Konjunkturmotor läuft bereits im unteren Drehzahlbereich, er stottert, ihm fehlt Kraft – und genau in diesem Moment kommt die politische Idee auf, zusätzliche Lasten auf genau diejenigen zu packen, die ihn überhaupt noch am Laufen halten. Statt den Motor zu entlasten, wird er weiter belastet. Das ist kein wirtschaftspolitisches Konzept, das ist physikalisches Ignorieren von Realität.

Was hier passiert, ist eine organisierte Verschiebung von Verantwortung: Die breite Masse der Normalverdiener hält den Laden am Laufen, trägt Konsum, trägt Nachfrage, trägt damit die gesamte Binnenwirtschaft. Gleichzeitig ziehen sich hohe Einkommen über strukturelle Mechanismen immer weiter aus der proportionalen Beteiligung zurück – und lassen sich das Ganze auch noch als „Leistungsgerechtigkeit“ verkaufen. Man kann es auch deutlicher sagen: Wer unten belastet und oben deckelt, fördert kein Wachstum, sondern Schieflage – und ja, in letzter Konsequenz auch eine Form von systemisch legitimiertem Trittbrettfahren.

Das eigentlich Perverse daran ist jedoch ein anderes Problem: Die Mechanik dahinter ist komplex genug, dass sie viele nicht durchdringen. Was bleibt, ist das Gefühl, dass „etwas nicht stimmt“. Und dieser Frust entlädt sich politisch – häufig in Richtung der AfD, die das zugrunde liegende ökonomische Problem weder versteht noch lösen würde, sondern es mit ihren Ansätzen eher weiter verschärft. Im Folgenden wird deutlich, warum genau diese Politik – getragen von CDU/CSU und SPD – nicht nur wirtschaftlich kontraproduktiv ist, sondern sich mittelfristig auch politisch gegen ihre eigenen Urheber richtet.

Blogbeitrag: Wenn die Cloud dich “löscht” – ein Fallbericht aus dem Microsoft-365-Alltag

IIch arbeite seit Jahren als IT-Dienstleister und Microsoft Partner. Microsoft 365 ist in diesem Kontext kein Experiment und kein Komfort-Tool, sondern zentrale Geschäftsgrundlage: E-Mail-Kommunikation, administrativer Zugriff auf Kundentenants, Partnerstatus sowie der Vertrieb und die Verlängerung von Lizenzen und Abonnements hängen unmittelbar daran.

Am 10. Januar 2026 hat diese Grundlage faktisch aufgehört zu existieren.

Nicht schleichend.
Nicht eingeschränkt.
Sondern technisch eindeutig und nachvollziehbar.

Meine geschäftliche E-Mail-Adresse wurde bzw. wird serverseitig als „nicht vorhanden“ behandelt. SMTP-seitig war bzw. ist das Konto aus Microsoft-Sicht "gelöscht" bzw. nicht existent. Damit ist nicht nur meine eigene Kommunikation unterbrochen, sondern auch der operative Betrieb als Partner massiv beeinträchtigt. Die Konsequenzen reichen dabei weit über mein eigenes Postfach hinaus: Was passiert mit den Kundentenants, deren Lizenzverlängerungen Ende Januar über mich hätten abgewickelt werden müssen? Was bedeutet ein solcher Identitäts- und Zugriffsverlust für laufende Abonnements, Support-Beziehungen und vertragliche Verpflichtungen gegenüber Kunden?

In einem Modell, das auf zentraler Cloud-Identität, Partnerrollen und automatisierten Verlängerungsprozessen basiert, ist der Ausfall einer solchen Kernidentität kein Randproblem – sondern ein systemisches Risiko mit direkter Auswirkung auf Dritte.

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