IIch arbeite seit Jahren als IT-Dienstleister und Microsoft Partner. Microsoft 365 ist in diesem Kontext kein Experiment und kein Komfort-Tool, sondern zentrale Geschäftsgrundlage: E-Mail-Kommunikation, administrativer Zugriff auf Kundentenants, Partnerstatus sowie der Vertrieb und die Verlängerung von Lizenzen und Abonnements hängen unmittelbar daran.
Am 10. Januar 2026 hat diese Grundlage faktisch aufgehört zu existieren.
Nicht schleichend.
Nicht eingeschränkt.
Sondern technisch eindeutig und nachvollziehbar.
Meine geschäftliche E-Mail-Adresse wurde bzw. wird serverseitig als „nicht vorhanden“ behandelt. SMTP-seitig war bzw. ist das Konto aus Microsoft-Sicht "gelöscht" bzw. nicht existent. Damit ist nicht nur meine eigene Kommunikation unterbrochen, sondern auch der operative Betrieb als Partner massiv beeinträchtigt. Die Konsequenzen reichen dabei weit über mein eigenes Postfach hinaus: Was passiert mit den Kundentenants, deren Lizenzverlängerungen Ende Januar über mich hätten abgewickelt werden müssen? Was bedeutet ein solcher Identitäts- und Zugriffsverlust für laufende Abonnements, Support-Beziehungen und vertragliche Verpflichtungen gegenüber Kunden?
In einem Modell, das auf zentraler Cloud-Identität, Partnerrollen und automatisierten Verlängerungsprozessen basiert, ist der Ausfall einer solchen Kernidentität kein Randproblem – sondern ein systemisches Risiko mit direkter Auswirkung auf Dritte.
Man muss schon ein besonderes Maß an asozialem Verhalten mitbringen, um einen Kältebus anzuzünden. Ein Fahrzeug, das Menschen hilft, die buchstäblich nichts mehr haben – nicht einmal Schutz vor der Kälte. Vielleicht passt das einfach in den Zeitgeist. Der reichste Mensch der Welt tritt nach unten und kürzt Hilfen für die Ärmsten. Ein Präsident ist nicht in der Lage – oder nicht willens – klar zu benennen, wer im Ukrainekrieg der Aggressor ist, und drängt stattdessen eine Bevölkerung an die Wand, die nichts anderes tut, als ihr Land zu verteidigen. Empathie gilt als Schwäche, so scheint es.
Wenn „asozial“ der neue Standard sein soll, dann ohne mich. Diese Entwicklung ist widerwärtig. Manchmal kann man gar nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte.
Die Berliner Stadtmission braucht Spenden, um den Schaden auszugleichen und weiter helfen zu können.
Bewegung in den Vorgang kam bislang im Wesentlichen nur dadurch, dass ich wiederholt neue Support-Tickets eröffnet habe. Eine Mitarbeiterin von…
Der Fall wirft für mich mittlerweile eine grundsätzliche Frage auf: Wie zuträglich ist die Nutzung stark zentralisierter Cloud-Dienste, wenn man…
Gestern, kurz nach der Veröffentlichung des Artikels, meldete sich erstmals das Datenschutzteam von Microsoft bei mir. Die Mitarbeiterin war sich…
Am 10.9.2025 würde das Verfahren eingestellt. Die Zustellung des Briefes erfolgte am 26.09.2025
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Heute hatte ich erneut ein Gespräch mit dem Datenschutzteam. Inzwischen kann ich kaum noch sagen, wie oft ich denselben Ablauf…