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Mein Blog

Radtour: Usedom nach Berlin

Nachdem ich meine Familie allein nach Dänemark fahren ließ, um noch etwas Geld zu verdienen. Entschloss ich mich in einer sehr spontanen Tourenplanung, den Fernradweg Berlin-Usedom abzufahren. Eigentlich wollten wir (Meine Kumpels und ich) nur einen Tagesausflug von Johannisthal nach Berlin planen. Nachdem ich meinen Kalender gesichtet hatte und feststellte, dass ich bis Diensttag Zeit hätte. Brachte ich die Idee in die Runde, warum nicht komplett abfahren. Usedom ist zwar nicht mein Traum von einem Urlaubsziel, aber da ich es bisher nur mit dem Auto besucht hatte, war es nun Zeit mit dem Rad durch Usedom zu fahren. Usedom ist mir persönlich zu touristisch erschlossen und an der Ostsee herumgammeln ist nicht so meine Welt. Für ein paar Stunden kann man sich jedoch mal in den Städten auf Usedom herumtreiben. Mit dem Auto sollte man aber nicht dort hinfahren, wenn man nicht, auf den Hauptverbindungsstraßen, im Stau stehen möchte.

Nationalisten: Es war einmal…

Überall in Europa sind die Spuren des 2. Weltkrieges noch existent. Vom Meer bis nach oben in die Berge, es liegt noch Müll und Unrat aus dieser Zeit herum. Von einigen Hinterlassenschaften, droht sogar heute noch eine Gefahr. Ob es nun Land- und Seeminen, Gefahrenstoffe oder anderes militärisches Material ist, eine unbedarfte oder nicht durchgeführte Handlung kann zu einer Katastrophe führen. Dennoch gibt es 75 Jahre nach dem Krieg wieder Stimmen, welche die Vergangenheit völlig verdrängt oder eher wahrscheinlich nie akzeptiert haben. Auch die Bereitschaft Konflikte beizulegen, scheint nur noch eingeschränkt möglich zu sein. Einiges kann mit den sozialen Medien und unserem kindlichen Umgang mit Technologie erklärt werden, doch längst nicht alles. Ist es die Überforderung, sich um Lösungen zu bemühen? Sind wir unfähig Kompromisse einzugehen? Zählt im Kapitalismus nur noch Rendite und Neid? Was sagt es über uns aus, wenn wir uns auf Kosten anderer bereichern?

Maskenpflicht: Von Mythen und anderen Einschränkungen

In mit Zweifeln behafteten Zeiten, ist eine objektive Betrachtung und Prüfung von Entscheidungen, selbst wenn der Staat sie postuliert, von unschätzbarem Wert. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass investierte Steuergelder bereits ein gewisses Grundwissen im Bereich Eindämmung von Pandemien bzw. Epidemien zur Folge gehabt hätten. So muss ich für mich feststellen, dass unsere Einrichtungen in diesem Punkt versagt haben. Mit den bisher erreichten Zielen, bin ich durchaus zufrieden, denn wir sind momentan recht gut durch die Pandemie gekommen. Jedoch habe ich teilweise den Eindruck, es wird nach dem Prinzip: Viel hilft viel. verfahren. Folglich existiert auch keine tiefere Betrachtung, über Vor- und Nachteile der Mund-Nasen-Bedeckung. Hauptsache das Gefühl von Panik und Ohnmacht verschwindet.

Mein Leben ohne Auto. Erkenntnis?!

Mittlerweile bin ich schon über 4 Jahre ohne eigenes Auto unterwegs und bin selbst erstaunt, dass mir das Rad bis heute heilig ist. Natürlich gibt es manchmal Momente wo ich mir ein Auto leihe. Jedoch bin ich immer noch genervt vom Auto fahren. Jahrelang bin ich damals, als Kraftfahrer, quer durch Europa gefahren und habe dabei den Hauch von Freiheit versprüht. Heutzutage kann ich nicht mal mehr verstehen, wie ich so denken konnte. Ständig stand man im Stau und musste sich mit aggressiven Autofahrern herumschlagen. Als IT-Dienstleister folgte dann das selbe Spiel, mit einem Unterschied. Ich durfte, aufgrund meines neuen Fahrzeuges, ständig in der Werkstatt herum hängen. Es war halt nur der Hauch von Freiheit und ständig das Gefühl, dass andere Personen mehr mit deinem Geld anfangen! Mein Leben hat sich mittlerweile komplett umgekrempelt und ich bin durchaus gelassener unterwegs, wenn auch mit Einschränkung. 😉