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Mein Blog

Das Glück als eigene Leistung verbucht

So ziemlich jeder kennt diese Einstellung: Ich bin hier, weil ich den Weg so gegangen bin wie ich ihn gegangen bin. Eine Betrachtung, man habe nur Glück gehabt hier geboren zu sein steht nicht zur Debatte. Stattdessen regen wir uns noch auf, wenn andere Individuen einen ähnlichen Lebensstil favorisieren. Unsere Gesellschaft ist nicht darauf ausgelegt einen fairen Umgang zu gewährleisten. Auch die Art unseres Wirtschaftens ist primär darauf ausgelegt, diese Unterschiede hoch zu halten. Eine Subvention hier, ein Vertrag hier und schneller als man schauen kann, ist die lokale Produktion durch eine subventionierte Produktion ausgetauscht.

Erfahrungen: Winora Montero

Sucht man ein Rad mit Pinion-Getriebe, stößt man unweigerlich auf das Winora Montero. Ein Rad für unter 2000 € mit dieser Ausstattung, ein muss für jeden Schnäppchenjäger. Doch hält das Rad auch was es verspricht? Schließlich steht Pinion für Langlebigkeit. Auf den ersten Blick macht das Rad einen guten Eindruck. Der Rahmen ist gut verarbeitet und auch die farbliche Zusammenstellung soll Qualität vermitteln. Ich durfte das Rad einige Zeit testen und bin von anfangs begeistert, zu ernüchtert gewandert. Wobei man sagen muss, dass die anfänglichen Probleme eher auf Schlampereien des Herstellers zurück zu führen sind. Mein Kollege bestellte sich also das Rad und nach kurzer Zeit durften wir uns über einen neuen Begleiter freuen. Wie immer bei einer Onlinebestellung, muss das Rad noch Endmontiert werden. D.h. die Pedale, der Lenker und der Ständer mussten montiert bzw. ausgerichtet werden.

Informatiker als Architekten der Zukunft

Informatiker sind schon ein komisches Volk, wir stehen auf klare Richtlinien, arbeiten in Kellerräumen, verfügen über ein Defizit an analogen Kontaktaufnahmen, konvertieren Kaffee in Arbeitsleistung , sind unpünktlich und glauben die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. So oder so ähnlich, sieht man unseren Berufsstand in der breiten Masse. Manchen Klischees davon, mag ich zustimmen anderen wiederum nicht. Es ist schon faszinierend, dass Grundtendenzen bei fast jedem durchscheinen.

So lange man noch mit den Klischees spielen kann, ist alles ok.

Massenmord als politische Paradedisziplin?

Am 08.08.2018 wurde in Berlin der 8. Radfahrer getötet, eine traurige Bilanz welche sich Jahr für Jahr wiederholt. Dabei nehmen die Ausflüchte bzw. pseudo Argumente unserer Politiker / Vertreter immer groteskere Züge an. Ein Gericht beispielsweise, erklärt den Eltern eines getöteten Kindes, wenn es auf sein Recht verzichtet hätte, wäre der Unfall vermieden worden. Wenn man sich das mal auf der Zunge zergehen lässt, bleibt einem alles im Hals stecken. Nur um das klar zu stellen, dass Kind hat sich an die Verkehrsregeln gehalten und befand sich auf einem Radweg.