• +49-331-585-07-544
  • info@daniel-schuppelius.de

Mein Blog

Sparen bis der Arzt kommt

Ein Bekannter, fragte mich mal, ob ich nicht mal meine Dienstleistungen in “seinem” Unternehmen anbieten könnte. Wie man das so macht, kommt man etwas ins Gespräch und erfährt dann Sachen die man eigentlich nie wissen wollte. Als Dienstleister bekommt man sowieso eine Menge zu sehen und zu hören. Mit den meisten Momenten geht man abgeklärt um, aber es gibt auch noch bei mir Momente, welche mich überraschen. Wie auch immer, die folgende Geschichte empfinde ich als erzählenswert, denn mir ist die Kinnlade heruntergeklappt.

Der Teil-Aussteiger

In Deutschland gehört es bei manchen Personen noch nicht zum Schick, sich mit dem Rad fortzubewegen. Viele schütteln den Kopf, wenn sie dich mit dem Rad vorfahren sehen. Sie können beim besten Willen nicht verstehen, warum man sich so etwas freiwillig an tut. Anfangs geht man immer noch Erklärungen voran, merkt aber recht schnell das ein einfaches Lächeln für die meisten Fragesteller ausreicht. Im Grunde genommen scheinen die meisten wohl zu denken, die arme Sau. Kommt man dann mal mit einigen Personen ins Gespräch, erntet man grundsätzlich diesen Typ an Fragen:

Jetzt sei mal ehrlich, du kannst dir doch kein Auto leisten oder bist so ein militanter Umweltschützer.

Die Überheblichkeit des Kapitals

Jeder hat so seine Stärken und Schwächen, aber eine Schwäche welche mich besonders nervt. Ist die Überheblichkeit der Menschen die glauben etwas geschafft zu haben, weil sie über Unmengen an Finanzmitteln verfügen. Einige sind so abgehoben, dass sie mit ihren Geldröllchen so dezent wie möglich herum wedeln. Meist sind das aber die Frischlinge unter den “Neureichen”. Die ganze Show ist manchmal schon recht peinlich und in der Regel setzt man sich solchen Situationen nur einmal aus. Nervig wird es dann, wenn man immer wieder die selben Geschichten zu hören bekommt und man sich irgendwann unweigerlich die Frage stellt: Hat der jemals wirklich gearbeitet.

Brandenburg Tour – 2017

Nach dem ich alles gepackt und kontrolliert hatte, wollte ich endlich beginnen. Die Tour war geplant und mein erstes Ziel sollte Brandenburg an der Havel sein. Wie immer, wenn ich meine langzeit Touren beginne, regnet es. Ich wartete also ab, bis das Regenband über Potsdam gezogen war und machte mich dann auch den Weg. Erstes Zwischenziel war Werder. Von dort aus, würde ich dann dem Havelradweg folgen und könnte dann morgen von Brandenburg aus starten können. Aufgrund des Regens und meiner daraus resultierenden späteren Abfahrt, wollte ich die erste Nacht biwakieren. Die erste Etappe, sollte also schon mit Improvisation beginnen.