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Kategorie-Archiv: Arbeit

Blogbeitrag: Wenn die Cloud dich “löscht” – ein Fallbericht aus dem Microsoft-365-Alltag

IIch arbeite seit Jahren als IT-Dienstleister und Microsoft Partner. Microsoft 365 ist in diesem Kontext kein Experiment und kein Komfort-Tool, sondern zentrale Geschäftsgrundlage: E-Mail-Kommunikation, administrativer Zugriff auf Kundentenants, Partnerstatus sowie der Vertrieb und die Verlängerung von Lizenzen und Abonnements hängen unmittelbar daran.

Am 10. Januar 2026 hat diese Grundlage faktisch aufgehört zu existieren.

Nicht schleichend.
Nicht eingeschränkt.
Sondern technisch eindeutig und nachvollziehbar.

Meine geschäftliche E-Mail-Adresse wurde bzw. wird serverseitig als „nicht vorhanden“ behandelt. SMTP-seitig war bzw. ist das Konto aus Microsoft-Sicht "gelöscht" bzw. nicht existent. Damit ist nicht nur meine eigene Kommunikation unterbrochen, sondern auch der operative Betrieb als Partner massiv beeinträchtigt. Die Konsequenzen reichen dabei weit über mein eigenes Postfach hinaus: Was passiert mit den Kundentenants, deren Lizenzverlängerungen Ende Januar über mich hätten abgewickelt werden müssen? Was bedeutet ein solcher Identitäts- und Zugriffsverlust für laufende Abonnements, Support-Beziehungen und vertragliche Verpflichtungen gegenüber Kunden?

In einem Modell, das auf zentraler Cloud-Identität, Partnerrollen und automatisierten Verlängerungsprozessen basiert, ist der Ausfall einer solchen Kernidentität kein Randproblem – sondern ein systemisches Risiko mit direkter Auswirkung auf Dritte.

Bemerkung: lexoffice, Kimai und ein SDK

Ich bin am schauen, wie ich meine Zeiterfassung etwas mehr automatisieren kann. Also habe ich mich mal im Bereich Open Source umgeschaut was es da so gibt. Aufgefallen ist mir ein Repository (helsinki-systems/lexoffice-php-sdk) einer Firma, deren Jungs ich beim Terra Kick-Off 2024 kennengelernt habe. Helsinki Systems, irgendwas mit Kaffeeverbrauch in der IT und größter pro Kopf, soweit ich mich erinnere. Da mir das Repository gefallen hat, habe ich angefangen mal etwas darin herumzuschrauben. Und weil neue Projekte immer ein Fall in den Kaninchenbau sind, musste ich schnell feststellen, dass ich doch mehr Ressourcen investieren muss. Also habe ich begonnen den Fork zu löschen und ein neues Projekt (Daniel-Jorg-Schuppelius/lexoffice-php-sdk) anzufangen. Hoffen wir mal, dass ich nicht all zu lange mit diesem Projekt beschäftigt bin, es ist ja nur ein Baustein für folgende Projekte.

Bemerkung: Routerzwang und reale Gefahren

Wir ihr das schon häufiger bei mir lesen konntet, habe ich etwas gegen den Routerzwang. Ich empfinde ihn als sehr riskant und ich bin gerne selbst der Herr in meinem Netzwerk. In diesem Beitrag möchte ich euch eine Meldung bei Heise näher bringen, welche genau in diese Richtung geht. Nicht nur das eine Menge Elektroschrott verursacht wurde, auch das Verhalten des ISPs lässt mich hart zweifeln. Lest euch am besten den Artikel selbst durch und zieht eure Schlüsse.

Mysteriös: Malware zerstört Tausende Router pro Stunde (heise.de)

Bemerkung: Broadcom bekommt keine klare Linie hin!

Broadcom hat mich am Donnerstag angeschrieben, dass ich doch meinen Account auf dem neuen System aktivieren sollte, da das alte VMware-Konto am 6. Mai 2024 nicht mehr funktionieren würde. Folglich entschloss ich mich den Anweisungen zu folgen und mein Konto bei Broadcom zu aktivieren. Allerdings war ich etwas überrascht welche Meldung mich dann erwartete.

Wie fähig ist ein Dienstleister, der ein relativ enges Zeitfenster für die Aktivierung eines Kontos gewährt und dann seine Plattform noch nicht fertig hat? Ich meine das Zeitfenster besteht vom 02.05.2024 – 06.05.2024 und die Plattform ist vom 03.05.2024 – 05.05.2024 im Wartungsmodus. Ist das Absicht? Möchte man den verbliebenen Kunden noch mal zum Abschied winken? Wie es in einer Firma aussehen mag, die so agiert muss ich nicht weiter kommentieren.

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