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Massenmord als politische Paradedisziplin?

Massenmord als politische Paradedisziplin?

Am 08.08.2018 wurde in Berlin der 8. Radfahrer getötet, eine traurige Bilanz welche sich Jahr für Jahr wiederholt. Dabei nehmen die Ausflüchte bzw. pseudo Argumente unserer Politiker / Vertreter immer groteskere Züge an. Ein Gericht beispielsweise, erklärt den Eltern eines getöteten Kindes, wenn es auf sein Recht verzichtet hätte, wäre der Unfall vermieden worden. Wenn man sich das mal auf der Zunge zergehen lässt, bleibt einem alles im Hals stecken. Nur um das klar zu stellen, dass Kind hat sich an die Verkehrsregeln gehalten und befand sich auf einem Radweg.

So etwas sagt ein Erwachsener, welcher sich darüber im klaren sein sollte, dass Kinder über eine völlig andere Wahrnehmung von Gefahren verfügen. Ich kann aus Erfahrung sprechen. In meiner Kindheit, hatte ich jedes Jahr, seit dem ich denken kann, mindestens einen Besuch im Krankenhaus. Hauptgrund war, dass ich die Gefahrenpotentiale falsch eingeschätzt habe.

Politiker versagen auf ganzer Linie

Wenn man sich die Anzahl der Verkehrstoten anschaut und auf die wahnwitzige Idee kommt, diese mit der Anzahl an Kriegstoten, der letzten Jahre zu vergleichen. Stellt man unweigerlich fest, dass es völlig normal ist, Menschen in den Tot zu schicken. Jedes Jahr rund 3000 – 4000 Tote im Verkehrsbereich (Deutschland) und im Jahresdurchschnitt rund 13.000 tote Zivilopfer (Irakkrieg und folgende Jahre 2003 – 2018). Dabei fallen die Zahlen für Verkehrstote in Kraftfahrzeugen kontinuierlich. Radfahrer und Passanten bleiben auf der Strecke, sie verfügen über keine Knautschzone. Bekommt man dann Aussagen von einem Stuttgarter Politiker mit, welcher einem erzählen möchte, dass ein stehendes Auto in der Stadt ein gutes Auto sei. Bleiben einem nur noch unwillkürlich wirkende Schüttelbewegungen des Erkenntnisapparates.

Fern jeder Realität

Politiker verfügen nicht über den Horizont, sich mit klassischen Problemen der breiten Masse zu identifizieren. Fahrrad fahren bzw. zu Fuß gehen sind zwei Bewegungsabläufe die maximal für 15 Minuten, unter Einsatz des Lebens, aufrecht erhalten werden können. Dieser Eindruck erhärtet sich jedenfalls, wenn man sich die Aussagen einiger Politiker anhört. Dabei scheint die Benutzung der Hirnzellen Probleme zu bereiten. Nach Ansicht der meisten Ärzte, könnte etwas Bewegung die Verkalkungen lösen. Selbst “Die Grünen” sind nicht mehr in der Lage, für Veränderungen in unserem Mobilitätsbereich zu stehen. Winfried Kretschmann, würde ich eher in der schwarzen Abteilung verorten. Dabei sein ist alles! Für etwas zu stehen, ist heute eher eine Disziplin, für Träumer. Als Paradebeispiel steht hier für mich die SPD. Was Gerhard Schröder der Partei hinterlassen hat, könnte man als völlige Demontage der Parteiwerte bezeichnen.

Die einzigen die sich treu bleiben, sind die Schwesterparteien CDU/CSU. Sie sind berechenbar und konservativ. So lange alles beim Alten bleibt und die Gier befriedigt wird, kannst du mit denen rechnen bzw. verhandeln. Es gibt nur eines, was die Beiden entzweien kann und das sind Fremde. In der Regel sind das für bayerische Mitbürger, alle die nicht aus Bayern kommen. Selbst Franken sind keine Bayern oder anders herum. Ich weiß es nicht mehr, aber man darf keinen darauf anquatschen.

Kleiner geschmackloser Ausritt

Ich habe echte Probleme, mich daran zu erinnern wofür das “S” im Parteikürzel CSU stand. Irgendetwas mit Sozial wäre doch viel zu abwegig. Könnte sein, dass sie damit Stillstand, Stagnation oder Schurken meinten. Es war bestimmt die Christliche Seehofer Union.

Der heilige Seehofer war nämlich ein bayerischer Schutzpatron, welcher im Mittelalter die “Weiß-Blauen”, vor dem ultimativen Fremden schützen musste. Denn wenn, von diesen Fremden zu viele an einem Ort waren, vielen diese sich plötzlich in Form von Regen vom Himmel und überfluteten die Bierzelte. Im Mittelalter spielten sich dramatische Szenen ab, die Bayern konnten damals nur reines Bier (v)ertragen. Der plötzliche Wasserüberfluss verdünnte das Bier so stark, das ganze Familien an Klarheit zerbrachen. Ohne die Opferbereitschaft des heiligen Seehofers, jeden grundlos festzuhalten, hätte Bayern seine Trink- und Stammtischkultur verloren. Es soll wohl Augenzeugen geben, die behaupten der heilige Seehofer sei aus einer Mass auferstanden. Die Chancen ihn zu sichten, soll wohl in Grenznähe vielversprechend sein.

Pflichterfüllung des Staates

Der Staat wird seinem Auftrag, sich für den Schutz des Bürgers einzusetzen, nicht gerecht. Außer Überreaktionen gegen das eigene Volk und finanzielle Mauscheleien, stellen die “Gewählten” nichts gescheites in den Mittelpunkt. Rüstungsverträge mit Regimen, welche auf Menschenrechte “scheißen”, sind gern gesehen. Unter Menschenrechtsverächtern, kratzt man sich kein Auge aus. Vor allem kann man da so schön viel drin verstecken. Ist ja fast alles Geheimhaltungswürdig.

Was können unsere Rüstungsexperten denn dafür, das man Fahrradspeichen als Degen benutzen könne. So jedenfalls die Standardansicht der Politiker und Lieferanten. Das die Kriege bzw. Waffenlieferungen evtl. für Flüchtlingsströme oder Menschenrechtsverletzungen sorgen, dass scheint für Politiker zu weit hergeholt. Wie kann etwas, was Menschen tötet, Flüchtlinge produzieren. Aus den USA fliehen ja schließlich auch nicht Tausende, im Gegenteil die fliehen alle dahin. Ach ne, die wollen ja alle zu uns… Das wird jetzt aber kompliziert, aber mit der Quantentheorie kann man das erklären. Flüchtlinge beherrschen eine Technik, welche sich Superposition nennt. Die fliehen gleichzeitig in zwei verschiedene Länder, da können unsere Politiker nicht mithalten. Und ich erst recht nicht… Ich wüsste ja gar nicht, wer jetzt zuhören würde. Hört einer von Beiden oder reicht es mit Einem zu sprechen, damit der Andere auch bescheid weiß.

Zurück zum Verkehrstot

Wie kann es sein, dass wir trotz funktionierender Beispiele aus dem Ausland, nicht in der Lage sind, diese in irgendeiner Form umzusetzen. Es ist ja nicht so, dass wir alles neu entwickeln müssten.

Wie viele Menschen müssen noch sterben, bis unsere Politiker begreifen, da läuft was schief.

Datenquelle: Wikipedia

Nach meinem Rechtsempfinden, wäre es an der Zeit, den Staat bzw. die Europäische Union zu verklagen, da sie ihren Aufgaben nicht gerecht werden. Die Stagnation in den letzten Jahren, scheint ein ausreichender Beleg für mangelndes Interesse zu sein.
Lassen wir uns überraschen, wann der Massenmord ein Ende hat. Vielleicht wäre es ja auch mal an der Zeit, die einzelnen Verkehrsteilnehmer nicht gegeneinander auszuspielen und mal wirklich Handlungsfähigkeit zu beweisen. Dafür muss man aber erst aus seinem Luftschloss und die Komfortzone verlassen. Das setzt aber voraus, dass Politikern die Gegenrechnung von Wirtschaftsinteressen zu Menschenleben verboten wird. Wäre mal ein Schritt, der etwas bedeuten würde. Laut dem Grundgesetz eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Aber in der Praxis, ist das Grundgesetz nicht einmal das Papier wert, auf dem es verfasst wurde.

Anmerkung zum Thema

Nach eigenen Regeln (UN-Charta) ist der Irakkrieg ein illegal durchgeführter Angriffskrieg. Bei dem wir uns in geheimer Weise engagiert haben. Folter auf deutschem Boden, Aufklärungsarbeit vom BND und die Bereitstellung der Infrastruktur gehören zu den Schandtaten unser Volksvertreter. Es scheint Mode zu sein, das Rechtsempfinden des Bürgers auf die Probe zu stellen und das Staatenübergreifend.

Hier nochmal der Beitrag von ZDFzoom, welcher mich zu diesem Beitrag verleitet hat.

Daniel Jörg Schuppelius

Assistent für Elektronik und Datentechnik

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