Die CDU/CSU, die sich seit Jahren selbst das Label wirtschaftlicher Kompetenz verleiht, und die SPD, die ihren sozialen Markenkern inzwischen offenbar an der Garderobe des Kapitals abgegeben hat, arbeiten Hand in Hand an der nächsten konjunkturellen Abwürgung. Bildlich gesprochen: Der Konjunkturmotor läuft bereits im unteren Drehzahlbereich, er stottert, ihm fehlt Kraft – und genau in diesem Moment kommt die politische Idee auf, zusätzliche Lasten auf genau diejenigen zu packen, die ihn überhaupt noch am Laufen halten. Statt den Motor zu entlasten, wird er weiter belastet. Das ist kein wirtschaftspolitisches Konzept, das ist physikalisches Ignorieren von Realität.
Was hier passiert, ist eine organisierte Verschiebung von Verantwortung: Die breite Masse der Normalverdiener hält den Laden am Laufen, trägt Konsum, trägt Nachfrage, trägt damit die gesamte Binnenwirtschaft. Gleichzeitig ziehen sich hohe Einkommen über strukturelle Mechanismen immer weiter aus der proportionalen Beteiligung zurück – und lassen sich das Ganze auch noch als „Leistungsgerechtigkeit“ verkaufen. Man kann es auch deutlicher sagen: Wer unten belastet und oben deckelt, fördert kein Wachstum, sondern Schieflage – und ja, in letzter Konsequenz auch eine Form von systemisch legitimiertem Trittbrettfahren.
Das eigentlich Perverse daran ist jedoch ein anderes Problem: Die Mechanik dahinter ist komplex genug, dass sie viele nicht durchdringen. Was bleibt, ist das Gefühl, dass „etwas nicht stimmt“. Und dieser Frust entlädt sich politisch – häufig in Richtung der AfD, die das zugrunde liegende ökonomische Problem weder versteht noch lösen würde, sondern es mit ihren Ansätzen eher weiter verschärft. Im Folgenden wird deutlich, warum genau diese Politik – getragen von CDU/CSU und SPD – nicht nur wirtschaftlich kontraproduktiv ist, sondern sich mittelfristig auch politisch gegen ihre eigenen Urheber richtet.
Eine aktuelle Studie des Forschungszentrum Jülich zeigt etwas, das man eigentlich nicht erklären müsste – es ist aber offenbar notwendig: In vielen Industrieländern wird mehr Fläche für Golfplätze genutzt als für Wind- und Solaranlagen.
In den zehn Ländern mit den meisten Golfanlagen gibt es rund 38 400 Golfplätze weltweit. Mehr als 16 000 davon befinden sich in den USA, gefolgt von Großbritannien (≈ 3 100) und Japan (≈ 2 700). Und die Fläche, die diese Anlagen beanspruchen, ist nicht marginal: Golfplätze beanspruchen in vielen Fällen mehr Fläche als die Flächen erneuerbarer Energieanlagen vor allem im Vergleich zu Utility-Scale-Photovoltaik. In Deutschland beispielsweise ist die Fläche der Golfanlagen etwa 1,25-fach so groß wie die Fläche, die für Solaranlagen genutzt wird. 1
Kurzes Update zu meiner IXON Space. Die Versiegelung der Platine wie von dir beschrieben hat gut funktioniert. Nachdem die Lampe…
Danke für deinen Erfahrungsbericht – deckt sich leider mit meinen Beobachtungen. Das Thema „Reifendruck“ wurde mir von Kurbelix ebenfalls genannt.…
Ich habe diese Felge bereits 2 Mal ausprobiert. Beide Male genau das Gleiche Problem wie hier beschrieben. Innen total aufgerissen,…
Heute hatte ich erneut ein Gespräch mit dem Datenschutzteam. Inzwischen kann ich kaum noch sagen, wie oft ich denselben Ablauf…
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