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Zweierlei Maß

Zweierlei Maß

Wir scheinen in einer Welt zu Leben, in der die Menge an Geldmitteln über Erfolg und Misserfolg entscheidet. Kleinunternehmungen und Mittelständler müssen sich der Willkür der Behörden aussetzen und beschweren sich, aus meiner Sicht, zu recht über ungleiche Behandlung. Es werden Steuererleichterungen und mangelnde Kontrollen in vielen Bereichen gewährt, wenn das Unternehmen einen gewissen Status hat. Der Kleinunternehmer wird in der Regel härter angefasst und die Platzhirsche brauchen nur einmal mit der Abwanderung drohen und schon wird wieder eine Steueroase eröffnet.

Geld regiert die Welt

Wie haben es die Egoisten geschafft, dass Empathie und Nachhaltigkeit einen negativen gesellschaftlichen Touch bekommen haben?

Wir selbst waren es. Wir belohnen asoziale Personen mit wichtigen Positionen. Regen uns dann darüber auf, dass sie lügen, betrügen und keine Verantwortung übernehmen. Nehmen wir beispielsweise, mal aus gegebenen Anlass unsere Führungspersonen aus der Automobilindustrie. Lug und Betrug wurden in einem Maß offen gelegt, dass einem die Kinnlade auf dem Boden einschlug. Der Ruf einer ganzen Branche wurde demontiert und dennoch sind diese Führungspersonen noch auf freien Füßen unterwegs.

Mangelnder Aufklärungswille

In der Lebensmittelbranche ist ähnliches an der Tagesordnung. Ein kleiner Imbiss wird von Behörden massiv penetriert, weil Silikonfugen dreckig sind und in Großküchen können Insekten, unter den Küchenmöbeln, ungestört Kolonien errichten. Diese Küchen sehen teilweise so finster aus, als ob eine Bombe explodiert wäre und die Böden sind getränkt mit altem Fett. Wenn man dann den Chefkoch fragt, ob er sich nicht schäme, in solch einer Umgebung Speisen zuzubereiten. Erntet man Sprüche, die 100% Ekel verursachen.

  • Das sah hier schon immer so aus!
  • Wo gehobelt wird, fallen Späne!

Etwas befremdlich ist das schon, da man einwandfrei erkennen könnte, dass offensichtlich kein Unrechtsbewusstsein existiert.

Der Kunde könnte entscheiden, wenn er die Möglichkeit hätte

In der Lebensmittelbranche, wäre es an der Zeit, eine Hygieneampel einzuführen. Jedes Unternehmen, welches mit Lebensmitteln arbeitet, müsste diese Ampel an den Kundeneingängen aushängen. Einheitliche Standards welche für jedes Unternehmen gelten, sollten dann für eine entsprechende Verbesserung der Qualität sorgen. Wer sie nicht aushängt, wird mit Strafzahlungen bzw. Erzwingungshaft dazu genötigt. Hierfür wäre ein Bürgertelefon einzurichten, wo Meldungen über fehlende Plaketten eingehen könnten.

Grundsätzlich kann man sagen, dass dort wo mehr Tourismus existiert, eine ausreichende Hygiene nicht existent ist. Es ist völlig egal ob Hotel, Restaurant oder Imbiss. Wichtig ist! Geht dort hin, wo offene Küchen existieren. Riecht es in der Umgebung streng, solltet ihr es vermeiden dort zu essen. Bei Hotels und Restaurants hilft meist nur der Gang auf den Hinterhof/Keller, wenn möglich.

Journalismus kann behilflich sein

Für Journalisten, welche sich mal dem Thema annehmen wollen, hängt euch mal an Monteure für Edelstahl-Küchenmöbel!

Meine persönlichen Erfahrungen, sind glücklicherweise etwas in die Jahre gekommen. Ich konnte beispielsweise, ca. 10 Jahre lang keine Croissants essen, weil mich die damals verarbeiteten Zutaten schon ansprechen konnten.

Leider existiert diese Gleichgültigkeit noch heute!

Daniel Jörg Schuppelius

Assistent für Elektronik und Datentechnik

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