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DNS:NET Internet Service GmbH

DNS:NET Internet Service GmbH

Eine Firma, die ihresgleichen sucht, im Versorgen von Haushalten mit Internet! Ich habe selten so viel Unfähigkeit auf einem Punkt erlebt. In diesem Beitrag versuche ich euch mal möglichst objektiv zu berichten, was mir angeboten wurde und warum ich zu diesem Schluss gekommen bin. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass sich niemand so richtig zuständig gefühlt hat. Jedes beteiligte Unternehmen schob den schwarzen Peter der jeweils abwesenden Partei zu. Aber auch nach dem eigentlichen Zwischenfall. hatte ich noch meine Probleme mit DNS:NET

Nicht nur, weil ich diese Sprüche über mich ergehen lassen musste.

  • Was? Das kann doch gar nicht sein.
  • Sie müssen die Zugangsdaten nochmal eingeben, weil die FritzBox diese nach einem Leitungsreset verliert.
  • usw.

Monatelang keine Erreichbarkeit der Hotline über das eigene VOIP-Netz

Wie so oft wenn man ein Problem mit seinem Dienstleister hat, versucht man die Hotline anzurufen (030) 667 65 – 111. Verwundert stellte ich fest, dass die Leitung zwar anwählt, aber dann abstirbt. Ich bin seit dem 09.10.2017 bei den Jungs und sie haben das Problem zeitnah dieses Jahr gelöst bekommen. Müsste nach meinem empfinden, Mai bzw. Juni 2018 gewesen sein.

Zerstörtes Erdkabel sorgt für nahezu Komplettausfall meiner Telekommunikation.

Die Telekom hat in unserem Gebiet den Breitbandausbau begonnen. Im November 2017, genauer gesagt am 15.November 2017 09:37 hat ein Subunternehmer der Telekom meine Datenleitungen zerhackt. 2 Anschlüsse von verfügbaren 3 waren komplett gestört. Der 3. Anschluss wollte nach ca. 6-8 Stunden wieder mit mir arbeiten. Allerdings verlor er dann auch immer wieder die Verbindung. Nach 2 Tagen hat mein Router dann die passenden Parameter für die Leitung gehabt und konnte mich relativ stabil versorgen.

Ich versuchte nun der DNS:NET klar zu machen, dass sie die Telekom dazu animieren sollten, hier einen Bautrupp vorbeischauen zu lassen. Hier mal ein kleiner Auszug einer Mail an DNS:NET und 1&1 vom 19.12.2017:

Sehr geehrte Provider,

nach tagelangem verweilen in den Telefonwartenschlagen der Provider, sehe ich mich gezwungen Sie darauf hinzuweisen, dass Sie sich mir gegenüber in der Vertragserfüllung im Rückstand befinden.

Das Problem besteht seit dem 15.11.2017 – 09:37 und wird fortwährend durch meine Technik protokolliert.

Leider ist es Ihnen bisher nicht gelungen mich mit dem Vertragsgut zu versorgen bzw. teilweise zu versorgen.

Die Bundenetzagentur machte mich darauf aufmerksam, dass nur Sie als Empfänger einer Leistung der Deutschen Telekom AG in der Lage sind nach §42 Telekommunikationsgesetz gegen Ihren Lieferanten vorzugehen.

Nach diversen Technikerterminen und den damit verbundenen ca. 6-8 stündigen Störungen auf den Internetleitungen die ca. 2 Tage anhalten,

wurde in Richtung Fehlerbehebung kein Erfolg generiert. Sie müssten Ihrem Vertragspartner (Deutsche Telekom AG) klar machen, dass kein Weg an dem Bautrupp vorbei geht, um den reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.

Des Weiteren sollten Sie sich evtl. über eine angemessene Gutschrift für die nicht Erfüllung Ihres Vertrages gedanken machen. Sollte das Problem nicht schnellstmöglich angegangen werden, sehe ich mich gezwungen von meinem Kündigungsrecht Gebrauch zu machen.

Bitte arbeitet gemeinsam an einem zufriedenem Kunden!

Zur Erklärung: 2 Tage brauchen die DSL-Modems nach einem Reset, um sich zu drosseln bzw. die passenden Bänder zu finden.
Mittlerweile spricht auch einiges dafür, dass sich die noch halbwegs verfügbaren Leitungen beeinflussen.
Daniel Jörg Schuppelius

Irgendwann im neuen Jahr hatte ich dann endlich meine Provider soweit, dass ein Bautrupp vorbei kam und mir die zerstörten Leitungen reparierte. Danach funktionierten alle Leitungen einwandfrei. Dafür benötigte die Telekom ca. 6 Messtechniker, welche ich mitbekommen habe. Nach meiner Datentechnik müssten es mehr sein, da nach jedem Messeinsatz 2 Tage eingeschränkte Konnektivität angesagt war.

Umbau der Infrastruktur sorgt weiterhin für nicht Verfügbarkeit einer DNS:NET Leitung

Seit dem 05.04.2018 hat die DNS:NET mich auf einer Leitung abgehängt (bis heute). Es gibt anscheinend noch Probleme mit der Verkabelung der Straßenkästen untereinander. Endgültig herausgefunden wo das Problem liegt, habe ich noch nicht. Ich hatte nur mal einen verirrten Telekomtechniker hier, welcher meine eine DNS:NET-Leitung auf die andere klemmen wollte. Er meinte da kann was nicht stimmen und er müsste da nochmal was prüfen. Hm, vielleicht könnte die Dokumentation der Fehler sein?!

Die Straßenkasten-Topologie empfinde ich als etwas wild, aber das ist nur mein persönlicher Eindruck. Warum stehen hier leere Kästen rum? Na ja wie auch immer, die DNS:NET ruft mich dann mal ab und zu an, vermeldet das sie das Problem erkannt haben und einen Techniker herumschicken. Bis jetzt war kein Techniker vorort und ich musste immer jemanden abstellen, der die Tür bewacht. Das einzige was reibungslos funktioniert ist die Abbuchung der monatlichen Mitgliedsbeiträge von rund 2 x 70€ für 1 / 2 Leistung. Ich bin begeistert, auch weil bis jetzt kein Mitarbeiter der Buchhaltung für irgendeinen Ausgleich gesorgt hat. Trotz der Bekundung, dass sie sich selbstverständlich darum kümmern werden. Macht euch keine Hoffnung, dass hat die 1&1 bis jetzt auch nicht geschafft. Nicht mal ein Monatsbeitrag oder nen Firmen-Sticker für meine Kinder ;).

Ich lass das mal weiterlaufen, dann könnt ihr euch mal ein Bild von den Fähigkeiten der Jungs machen. Bitte macht nicht den selben Fehler wie ich und wählt diese als zuverlässigen Partner aus. Die Logfiles meiner Systeme zu diesen Vorgängen sind natürlich vorhanden und umfassen nur für die Pingabfragen rund 2 GB. Wenn ich mal Zeit und Muße habe, werde ich diese mal aufbereiten.

Kleiner Syslogauszug

Die Reaktion

Kleines Update vom 19.07.2018: Kurz nach der Veröffentlichung des Beitrages, rief mich ein Mitarbeiter der DNS:NET an und versprach mir eine Lösung des Problems. Diese haben sie dann am 19.07.2018 gefunden. Und was soll ich sagen, die Telekom soll schuld sein, weil sie ihre Kästen nicht im Griff haben soll.

Die abschließende Reaktion

Nach dem ich fälschlicher Weise davon ausgegangen bin, dass die Umstellungen am letzten Termin abgeschlossen wurden. Kam dann im September die endgültige Umschaltung auf die neue Leitung. Der Subunternehmer der Telekom, welcher die Verdrahtung anpassen sollte, war leicht überfordert mit der eigenen Topologie. Er konnte anhand seiner Aufzeichnung, nicht genau feststellen, welche Leitung er anfassen musste, um mich nicht wieder falsch anzuklemmen.

Nach etwas Süßholz raspeln, hatte ich ihn dann auch irgendwann soweit, dass er sein Messgerät endlich benutzen wollte um festzustellen, wo ich nun genau liege. Andernfalls wäre wieder nicht passiert und DNS:NET hätte mich wieder abgeklemmt. Glücklicherweise anders gekommen. Nach dem ich dann erfolgreich umgeklemmt wurde, rief mich prompt eine Mitarbeiterin der DNS:NET an und vollzog nun die abschließenden Arbeiten. Wie immer, wenn Software im Gange ist, passieren Fehler. So funktionierte meine Leitung nach der Umstellung natürlich nicht mehr. 

Während der Anpassung

Innerlich hatte ich schon wieder geschmunzelt, weil wiedermal etwas schief lief. Aber die Mitarbeiterin blieb am Ball und probierte allerhand mit mir aus. Nach dem wir, nach ca. 20 Minuten probieren, keine Lösung hatten, probierte sie die Leitungsparameter wieder neu zu setzen und siehe da der Kunde ist wieder zufrieden. Nach knapp 11 Monaten, habe ich nun wieder alles was ich bestellt habe. Fehlen nur noch die Gutschriften, auf die ich immer noch warte. Jedenfalls hatten beide Firmen mir mündlich zugesprochen, dass sie sich nach Abschluss des Falles darum kümmern werden. Selten so gelacht!

Schöne Grüße nochmal an 1&1 und DNS:NET

Daniel Jörg Schuppelius

Assistent für Elektronik und Datentechnik

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